Von Kapellensüng zu den Lindlarer Steinbrüchen

Genauso lautet die Tour 22 im Rother-Wanderführer „Bergisches Land“. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Wanderung durch lichte Wälder, mit vielen Fern- oder Weitblicken  über das leicht wellige bergische Land, die mir sehr gut gefallen hat. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat der für mich erste wirklich sonnige Wandertag in diesem Jahr. Hach, hab ich das genoßen.
Highlight dieser Tour ist der Steinhauerpfad, den man tangiert. Wer mag, kann die knapp sechs historisch lehrreichen Kilometer noch anhängen.
Los geht es, wie so oft, an der Kirche in Kapellensüng. Hier greift wieder mal absolut die Regel: Wo die Kirche steht, ist das Gasthaus nicht fern.
Jedoch freute ich mich zu auf eine Schlusseinkehr, weil das Gasthaus schon länger geschlossen hat. Das macht aber nichts, andere Dörfer haben auch schöne Kneipen.

Das erste Stück Asphalt war schon ungewöhnlich lang. Aber die Blicke auch recht entschädigend.
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Kaum bin ich in der Wildnis, entdecke ich ein Langhorn. Gut dass es weiter weg und noch ein Zaun zwichen uns ist.
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Wieder das typisch bergische Land ….
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… inklusive Märchenwald.
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Dann erreiche ich den ersten Abzweig zu den Steinbrüchen. Ein Pfad führt ein paar Meter durch den Busch an Verbots- und Warnschildern vorbei, zu einem anscheinend offiziellen Eingang.
Dieser Steinbruch ist auf jeden Fall noch kräftig in Betrieb. Es steht genug bearbeiteter Stein zum Versand bereit.
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Nachdem ich mich ausgiebig in dem doch sehr weitläufigen Steinbruch umgesehen habe, gehe ich wieder zurück zum Hauptweg und komme nach ca. 600 m an einem weiteren Abzweig. Dieser führt zur oberen Abbruchkante. Von oben schaut man nur in ein riesieges Loch. Dieser Anblick ist bei Weitem nicht so imposant wie von unten. Daher erspare ich mir hier ein Foto. Von dort kommt man wohl auch zu den historischen Bereichen. Weil ich jedoch bis hierher schon genug herumgestippelt bin und erst ungefähr ein Drittel der kompletten Tour hinter mir habe, habe ich dieses ausgespart.

Also bewundere ich lieber noch ein paar bearbeitete Steine am Wegesrand.
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Wie schön erwähnt wird man auf dieser Route mit vielen schönen Aussichten bedacht, aber auch mit sehr ungewöhnlichen Vogelscheuchen.
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Dann stelle ich irgend wann ganz zufällig fest dass mein Track eindeutig den Weg nach links verlässt. Ich suche nach einer Abzweigung, finde jedoch keine. Also mitten rein ins Unterholz und ab durch die Mitte, bis ich nach ungefähr 200 m wieder auf einen Weg treffe. Dort lädt mich eine Bank zur Rast ein. Mit Blick auf einen Campingplatz im Tal, an dem noch unmittelbar vorbei muss. Dabei entdecke ich auch typische Wohnwagenvorgartenidylle.
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Ob dies der Platzwart ist, der mit dem geschulterten Horn uneingeschränkte Aufmerksamkeit einfordert, um in seinem Sinne falsch handelde Camper zurecht zu weisen, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
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Brochhagen und das windschiefe Haus…
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… einer kleinen Kapelle und einer mit Wohnraum umbaute Garage.
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Bäuerliches Altmetall am Wegesrand, ….
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… edelmetallene Behälter mitten im Wald und das junge Farn sprießt unverdrossen.
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Höfe mit altmodischen Kommunikationsmöglichkeiten, …
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… und kunstvoll drapiertes Landwirtschaftsgerät auf endlosen Wiesen. Hier bekommt wirklich etwas geboten.
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Aber das ist längst noch nicht alles. Etwas weiter bekommt man als Sahnehäubchen noch einen „special effect“.
St. Agathens Turm schein aus der Wiese emporzuwachsen.
Ausserdem und am Rande bemerkt hat das tolle Wetter noch andere nach draussen gelockt. Ich bin unterwegs doch einigen anderen Wandersleuten und Spaziergängern begegnet.
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Wieder zurück in Kapellensüng sehe ich noch eine Hecke, die ich zum Glück nicht pflegen muss.
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Diese und weitere Bilder sind in meiner Diashow zu sehen.
Und hier ist noch der Track mit einigen Irr- und Umwegen. Ursprünglich ist die Tour mit 14,8 km angegeben.

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3 Gedanken zu „Von Kapellensüng zu den Lindlarer Steinbrüchen

  1. Pingback: Nicht alles ist in Stein gemeißelt, auf dem Steinhauerpfad in Lindlar | Fotografische Reisen und Wanderungen – Wandernd unterwegs in Deutschland

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