Eulenkopfweg Teil 3

Der ursprüngliche Plan war Teil 3 und 4 zu verbinden wie die ersten beiden Teile. Auf Grund der kurzen Tage im November habe ich davon mal Abstand genommen. Das war auch gut so. Aber dazu später mehr.
Nach meiner eigenen Planung bin ich in Schöller gestartet statt in Düssel und bin dann noch in entgegengesetzter Richtung gegangen, wie in der Beschreibung auf Berg-Mark-Wege empfohlen, wo auch alles weitere zur Strecke zu finden ist. Die Strecke ist bis auf ganz wenige Abschnitte gut markiert. Vom Wanderparkplatz in Schöller, einem winzigen Ortsteil von Wuppertal, bin ich also gestartet.
k-DSCF3163

Selbst um kurz nach zehn Uhr steht die Sonne noch sehr tief und zieht lange Schatten. Ich verlasse den kleinen Ort über den Schöllerweg in Richtung Bundesstraße 7.
k-DSCF3169 k-DSCF3171 k-DSCF3173 k-DSCF3183

Nachdem ich wenige hundert Meter der Bundesstraße gefolgt bin, gelange ich direkt hinter der Zufahrt zu den Kalkwerken Oetelshofen an eine Eisenbahnunterführung. Hinter dem kurzen Tunnel biege ich nach rechts ab und komme auf das weit verzweigte Gelände der Kalkwerke, das auf öffentlichen Wegen und Staßen zu durchqueren ist. An einer Industrieanlage ertönt ein ständiges Maschinendröhnen. Die Anlagen werden also selbst am Totensonntag nicht abgeschaltet.

k-DSCF3198

Es geht weiter an einem kleinen Reiterhof und einer kleinen Wohnsiedlung vorbei. Hier und da erhasche ich einen Blick in die Weiten und Tiefen des Kalkabbaugebietes.
k-DSCF3201 k-DSCF3204 k-DSCF3209 k-DSCF3219 k-DSCF3220 k-DSCF3227 k-DSCF3232 k-DSCF3233

Hier ist die Entstehung eines sogenannten Tillmannsdorfer Sattel zu bewundern.
k-DSCF3240

Hinter diesem Naturdenkmal folgt ein erster kurzer Abschnitt mit einem gut befestigtem Waldweg. Ein Stück weiter fällt mein Blick auf den Ort Düssel. An dem Flüsschen Düssel treffe ich wieder auf den zweiten Teil des Eulenkopfweges. Die beiden Wege verlaufen parallel bis zum Dorfplatz. Wenn man der „2“ folgt, kommt man nach wenigen Metern, bei der Kirche, an ein paar netten Einkehrmöglichkeiten vorbei. Ich folge aber hier der „3“ und gleichzeitig eine Weile dem Neanderlandsteig.
k-DSCF3245

Endlich sehe ich einen schmaleren Weg, der allerdings auch gut befestigt ist. Die Freude vom Asphalt herunter gekommen zu sein wärt aber nur kurz. Es geht weiter über gut befestigte Wirtschaftswege an einem Hof vorbei und über einen kurzen Wiesenpfad, bis ich mich auf einem gepflastertem Fahrweg wiederfinde. Dieser führt auf einem kleinen Höhenkamm über Wiesen und Felder mit Fernblicken auf den „Eckbusch“, einem Wuppertaler Ortsteil, und auf die Kalkwerke.
k-DSCF3257 k-DSCF3262 k-DSCF3263 k-DSCF3268 k-DSCF3269 k-DSCF3274 k-DSCF3277 k-DSCF3282

Ich verlasse den Pflasterweg und biege ab auf einen breiten Wirtschaftsweg. Dieser fühhrt mich über einen Reiterhof zum Ortsteil Hahnenfurt, wo ich wieder auf die Bundestraße 7 treffe.
Da ich mich am Ortsausgang befinde, wird hier etwas schneller gefahren. Sicherheitshalber suche ich Schutz hinter der Leitplanke. Es geht vorbei an Gut Heresbach, aus dem 15. Jahrhundert, bis kurz vor die Bahntrasse, wo ich endlich die Rennstrecke wieder verlasse.
k-DSCF3288 k-DSCF3295

Noch ein kurzes Stück Über einen Wirtschaftsweg neben den Gleisen entlang und schon ist Schöller wieder in Sicht.
k-DSCF3305

Der letzte erhaltene Rest des ehemaligen Rittergut Schöller, sind der Bergfried und ein Teil der ehemaligen Burgmauer.
k-DSCF3315

Fazit:
Ein Wanderweg mit einem sehr hohen Hartbelaganteil. Eher etwas für einen ausgedehnten Sonntagsspaziergang und saubere Schuhe bei trockener Witterung. Ca. 12 Kilometer ohne nenneswerte Steigungen, jedoch einigen schönen Weitblicken und interessanten Einblicken in den Kalksteinabbau.

Bergisch-Neukirchener Rundweg

Schön ist es immer wieder wenn Tracks schon eine gefühlte Ewigkeit auf der Festplatte schlummern und man sich nicht mehr eindeutig an die Quelle erinnern kann. In diesem Fall stolperte ich über den Bergisch-Neukirchener Rundweg in meiner Sammlung. Gefunden hab ich ihn ursprünglich bestimmt, wie viele andere Wege, auf der Seite von berg-mark-wege.de. Für die genaue Wegbeschreibung, ÖPNV-Hinweise, Karten und den Track verweise ich dort hin und gebe hier meine subjektiven Eindrücke wieder.
Ich hatte an diesem Sonntagmorgen einen Frühstart und war schon um neun Uhr am Haus Diepental, dem Start- und Endpunkt dieser knapp 17 km langen Wanderung. In Anbetracht der Uhrzeit, war dort noch nichts los. Mir begegneten dort zwei Jogger und drei Hunde, nebst Halter. Dierekt am anderen Ufer der winzigen Talsperre durchquere ich das erste, kleine herbstliche Waldstück.
k-DSCF2832 k-DSCF2834

Im angrenzenden Wohngebiet Linde wird klar dass dieses Gebiet gut erschlossen ist und eine Vielfalt von Wanderwegen bereit hält. Wenige Meter weiter unterquere ich die Balkan-Trasse, eine stillgelegte Bahnstrecke.
k-DSCF2835 k-DSCF2836

Dann geht es weiter, teils auf schmalen Pfaden, über Feld-, Wald- und Wiesenwege.
k-DSCF2841 k-DSCF2846 k-DSCF2849 k-DSCF2852 k-DSCF2855 k-DSCF2858

An diesem Schild hab ich mich erst mal vorsichtig umgesehen, ob mich jemand beobachtet. Leider hatte ich mein Kleid und meine Puppe nicht dabei.
k-DSCF2862

Etwas weiter, kurz vor einem Teich, schlummerte wie im Dornröschenschlaf eine alte, verlassene, geräumige Wohnbaracke
k-DSCF2875 k-DSCF2879 k-DSCF2880

Bei der Ortschaft Atzlenbach gelange ich an den Leverkusener Obstweg, der mich auf eine Hochebene führt.
k-DSCF2882 k-DSCF2884  k-DSCF2886

Von hier aus sehe ich durch den Dunst in der Ferne den Kölner Dom und die Schornsteine von Bayer in Leverkusen.
k-DSCF2888k-DSCF2887 k-DSCF2893 k-DSCF2896 k-DSCF2900

Dann geht kurz durch ein Wohngebiet von Bergisch Neukirchen.
k-DSCF2901 k-DSCF2905

Hinter dem Ort geht es vorbei an einigen Pferdekoppeln, zur nächsten Ortschaft Imbach. Dort kann man einige alte Fachwerkhäuser bestaunen.
k-DSCF2907 k-DSCF2909 k-DSCF2911 k-DSCF2912 k-DSCF2915

Nach dieser Ortschaft geht es weiter über Wiesen und Felder bis über die Bahnstrecke Köln – Wuppertal. Kurz dannach gehe ich ein paar Meter parallel zur Güterbahnstrecke Opladen – Düsseldorf.
k-DSCF2917 k-DSCF2918 k-DSCF2920 k-DSCF2928

Schließlich biege ich ab und gehe einen Hang hinunter bis ich wie zufällig auf die Wupper treffe. An dieser Stelle unterquere ich dann die Bahnstrecke nach Wuppertal und gehe noch eine Weile am Wupperufer entlang.
k-DSCF2931 k-DSCF2942 k-DSCF2943 k-DSCF2944

Schließlich verlasse ich den Wupperlauf, überquere eine Landstraße und gehe in Serpentinen weiter einen Hang hinauf in ein sehr schönes Wald- und Naturschutzgebiet zwischen Leverkusen und Leichlingen.
k-DSCF2950 k-DSCF2954 k-DSCF2956 k-DSCF2962 k-DSCF2964 k-DSCF2967

Ich hoffe dass der Maurer rechtzeitig nach draussen gelangt ist.
k-DSCF2969 k-DSCF2970 k-DSCF2972

Hinter diesem schönen Abschnitt gelange ich auf ein Feld in direkter Nachbarschaft zu einem weiteren, langweiligen Wohngebiet, das ich leider auch durchwandern muss.
k-DSCF2975 k-DSCF2978

Dieses Wohngebiet von ca. 900 m Länge, war so langweilig, dass es mir kein Foto wert war.
Als ich endlich wieder die Zivilisation verlasse, komme ich ins Murbachtal zur Wietsche Mühle, wo man innerhalb der Öffnungszeiten einkehren könnte.
k-DSCF2979

Von hier aus gehe ich weiter entlang des Murbachs.
Es war inzwischen früher Nachmittag und Meter für Meter nahm ab hier die Sonntagsspaziergängerdichte zu. Es konnte also nicht mehr sehr weit bis in Diepental sein.
k-DSCF2981 k-DSCF2982 k-DSCF2987 k-DSCF2996 k-DSCF2998

Schließlich kam ich wieder an die Diepentalsperre. Menschen saßen in der Herbstsonne an ihrem Ufer und am Wegesrand. Der Parkplatz war mittlerweile hoffnungslos überfüllt und in der angeschlossenen Restauration war es schwer einen Platz zu ergattern. Ich gönnte mir schnell noch einen Abschlusstrunk und suchte dann das Weite.
k-DSCF3001

Fazit:
Der Bergisch-Neukirchener Rundweg von knapp 17 unanstrengenden Kilometern bietet viel Abwechslung und führt in erster Linie über gut befestigte Wald- und Feldwege. Er beinhaltet auch einige schmale Pfade und Weitblicke. Innerhalb der Wohngebiete geht es natürlich über Asphalt. Im Bereich der Wupper und später im Naturschutzgebiet war der Weg aufgrund hoher Feuchtigkeit stellenweise recht geschmeidig.

Eine völlige Trockenlegung der Diepentalsperre stand in 2013 kurz bevor. Wie es dazu kam und wie es weiter geht ist in der örtlichen Presse nachzulesen.

Zu guter letzt noch meine kleine Diashow

Bergischer Panoramasteig Etappe 2

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Ich saß frühzeitig im Auto, hatte ausreichend Zeit und konnte mich ganz gemütlich ohne Zeitdruck auf den Weg machen. In Lindlar am Freilichtmuseum war ich mit meinem Wanderpartner verabredet. Ich habe mein Navi gebeten mich auf dem kürzesten Weg dorthin zu führen, was eben nicht der schnellste ist. So kam ich tatsächlich wenige Minuten zu spät.
Diese Etappe führt bei „Bergisches Wanderland“ von Lindlar nach Biesfeld. Unter dem Link ist auch alles weitere, wie Karten, GPX-Daten, Anfahr- und Parkmöglichkeiten, ÖPNV und Rückfahrmöglichkeuten zu finden. Wir sind allerdings in Gegenrichtung gegangen.
Die nächste Hürde war auf dem Weg nach Biesfeld in Form einer gesperrten Straße. Wir nahmen einen anderen Abzweig, was zur Folge hatte dass mein Navi mich pausenlos dazu aufforderte zu wenden. Normalerweise dauert es nicht sehr lange bis es die Route neu berechnet. Aber diesmal quäkte es sehr beharrlich: „Wenn möglich, bitte wenden.“ Zum Glück verfügte mein Wanderpartner über einen besseren Orientierungssinn und wies mir den Weg bis das Navi kurz vor dem Ziel endlich fertig mit rechnen war.
Nun ging es endlich los.
k-DSCF5538

Leider war das Wetter an diesem Tag nicht sehr fotogen, dafür aber trocken und für mich angenehm temperiert. Der Weg war sehr abwechlungsreich, wenn auch ein wenig waldlastig. Trotzdem gab es auch auf dieser Etappe ausreichend Panorama.
k-DSCF5541 k-DSCF5542 k-DSCF5543 k-DSCF5544 k-DSCF5548

Bis auf ausgesetzte Kletterstellen waren wohl alle Wegarten vertreten.
k-DSCF5550 k-DSCF5551 k-DSCF5554

Bedauerlicherweise müssten wir auch einige Male über Asphalt gehen.
k-DSCF5556 k-DSCF5563

Dieser Platz war für eine Rast optisch sehr einladend. Zu diesem Zeitpunkt leider etwas unappetitlich da auf allen umliegenden Wiesen frische Gülle ausgebracht war. Also gingen wir, im wahrsten Sinne des Wortes, immer der Nase nach weiter.
k-DSCF5564 k-DSCF5566 k-DSCF5567

Verwegen unter umgestürzte Bäume und durch hölzerne Sicherheitsschleusen.
In Gedanken ertönte immer das Alarmsignal bis wir uns allen metallenen Utensilien entledigt hatten.
k-DSCF5572 k-DSCF5574  k-DSCF5581k-DSCF5579 k-DSCF5584

Schließlich kamen wir zum einzigen wirklich negativen Teil der Strecke. Es ging durch ein kleines, aber hässliches Gewerbegebiet in Hommerich, das eigentlich besser umwandert werden sollte.
k-DSCF5588 k-DSCF5590

Dafür ging es in dem direkt angrenzenden Wald sehr kräftig bergauf. Der Hang hatte für mich schon einen recht alpinen Charakter. Fluchend quälte ich mich hoch und wünschte innerlich, besser andersherum gegangen zu sein. Mein Navi sagte heut morgen schon: „Bitte wenden.“
Aber das relativierte sich beim nächsten längeren Gefälle wieder.
k-DSCF5592 k-DSCF5595 k-DSCF5597 k-DSCF5599 k-DSCF5607 k-DSCF5608 k-DSCF5610

Teilweise war der Weg durch Forstarbeiten aufgewühlt und schlammig. Aber zum Glück ging es hier durchs trockenere Abseits.
k-DSCF5613 k-DSCF5614 k-DSCF5615

Dieses schmucke Fachwerk lädt den müden Wanderer ein zu Bett und Frühstück.k-DSCF5622k-DSCF5623

Den Sehnerv langsam wieder zur Ruhe kommen lassen.
k-DSCF5630

Und weiter geht es.
k-DSCF5633

Ich hab schon viel gesehen. Doch die alte Dampflok im Garten stellt das alles Gesehene in den Schatten.
Es handelt sich hierbei um den Banhof Linde an der ehemaligen Bahnstrecke Köln – Hoffnungstal – Lindlar. Die Strecke wurde 1960 für den Personenverkehr und 1966 für den Güterverkehr stillgelegt. Der Bahnhof und das umliegende Gelände befinden sich seit 1972 in Privatbesitz.
.k-DSCF5636 k-DSCF5642

Die ehemalige Trasse der Sülztalbahn dient heute als Rad- und Gehweg.
k-DSCF5646 k-DSCF5652 k-DSCF5653

Und fast sind wir am Ziel dieser Etappe.
k-DSCF5656

Fazit:
Die zweite Etappe des Bergischen Panoramasteigs ist sehr abwechslungreich was die Wegbeschaffenheit betrifft. Auch hier ist die Beschilderung sehr gut. Und das sogar in Gegenrichtung. Es gibt viele Waldabschnitte und herrliche Aussichten. Als sehr negativ bewerte das Gewerbegebiet in Hommerich. Laut Karte ist das aber gut zu umgehen.

Der offizielle Track und mehr Informationen sind zu finden bei: Bergisches Wanderland – Panoramasteig Etappe 2

und weitere Fotos in meiner kleinen Diashow.

Eulenkopfweg Teil 1 und 2

Der Eulenkopfweg ist ein Wanderweg mit einer Gesamtlänge von 42 Kilometern in Nordrhein-Westfalen in den Städten Wuppertal, Wülfrath und Haan. Er besitzt als Wegzeichen einen stilisierten Eulenkopf (Stringocephalus burtini), ein Leitfossil der mitteldevonische Riffkalke. Der Wanderweg informiert über erdgeschichtliche, biologische, industriegeschichtliche und heimatkundliche Aspekte des Nordwestrandes Wuppertals und entstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach einer Idee von C. Brauckmann unter Mitwirkung einer Arbeitsgemeinschaft des Fuhlrott-Naturkundemuseums Wuppertal. (Quelle: Wikipedia)

Da ich ganz in der Nähe wohne, nahm ich die Gelegenheit war, einen Wandertag völlig ohne Räder einzulegen. Leider war mir das Wetter nicht gut gesonnen, so dass ich insgesamt viermal unter den Regenponcho schlüpfen musste. Daher sind die Fotos auch nicht so toll. 200 Meter vor dem eigentlichen Ziel, habe ich dann aus meteorlogischen und ortskundigen Gründen die Tour abgebrochen und bin noch ein Stück auf einer alten, zum Fahrradweg umgebauten Bahntrasse in Richtung nach Hause gegangen.
Hierzu noch eine Warnung an alle Freunde und Anwender von GPS-Geräten. Die Trasse führt durch mehrere Tunnel in denen das GPS-Signal stark gestört ist. Um sich dort nicht zu verlaufen ist es ratsam einen magnetischen Kompass und eine analoge Karte benutzen. Vorteil der Tunnel ist, dass sie selbst bei sehr starkem Regen noch sehr dicht sind, so dass man mehrere hundert Meter trocken vorankommt … wenn man den Weg kennt.

Interessierte finden die KMZ-Daten und weitere Informationen zur Strecke, sowie Anfahrt per ÖPNV, Park- und Einkehrmöglichkeiten bei Berg-Mark-Wege.de. Die Angaben dort zur Gastronomie sind teilweise nicht auf dem neusten Stand.
Ich bin entgegen der dort beschriebenen Richtung gegangen.

Dies schöne Haus steht ein kleines Stück abseits der Route.
k-DSCF5407

Die Wege sind zum größten Teil breit und gut befestigt, da zum Teil noch in der Stadt.
In der Nähe von Wohngebieten ist der Asphaltanteil entsprechend hoch. Aber schnell befindet man sich auf dem für Lackschüchen ungeeignetem Land.
k-DSCF5418 k-DSCF5423 k-DSCF5425

Wer dann in die andere Richtung geht, hat diesen Blick.
k-DSCF5427

Aber ich bewege mich ja von der Stadt weg. Abwechlungsreich durch kleinere Waldabschnitte, über Felder und Wiesen, immer wieder an kleineren oder größeren Höfen und Ansiedlungen vorbei.
k-DSCF5430 k-DSCF5432 k-DSCF5440 k-DSCF5441 k-DSCF5442 k-DSCF5443

Hier wäre es beinahe zu einem folgenschweren Zusammenstoß gekommen.
k-DSCF5446

Dort wo sich der erste und zweite Teil des Eulenweges begegnen, bin ich in Form einer Acht gewandert. Ein netter kurzer Plausch mit der joggenden Omi hat ergeben dass wir beide wasserdicht sind …. wenigsten von aussen nach innen.
k-DSCF5448k-DSCF5449

Dann kam ich an dieser geheimnisvollen Ruine vorbei. Ich konnte nicht anders und musste den Bauzaun unbedingt überwinden.
Es hat dort offensichtlich einmal gebrannt. Hinter dem Haus lag ein großer Haufen verkohltes Holz, viele sauber gestapelte alte Ziegelsteine und Fensterrahhmen. Der Boden im Haus war sauber mit Schlacke oder ähnlichem bedeckt und völlig entkernt von Holz und losen Steinen.
k-DSCF5462k-DSCF5458 k-DSCF5459
k-DSCF5463 k-DSCF5469 k-DSCF5471 k-DSCF5474 k-DSCF5475

Nach der Überquerung des Bachs Düssel, erreiche ich die pitoreske Ortschaft Düssel mit einem historischen Dorfkern, der zur Einkehr einlädt.
k-DSCF5478 k-DSCF5479 k-DSCF5480

Hofbesitzer arbeiten hier mit und lassen den Wanderer nicht aussen herum gehen. Anschließend am Friedhof vorbei auf die kleine Anhöhe. Ein sehr guter Ort für eine Rast, mit einem schönen Blick auf Düssel und Umgebung.
k-DSCF5482 k-DSCF5485 k-DSCF5490 k-DSCF5491 k-DSCF5497 k-DSCF5499

Regen…. Na und? Ist doch nur Wasser. Andere wissen das auch.
k-DSCF5501 k-DSCF5503

Der Aprather Mühlenteich, an dem ich schon als kleiner Junge die Enten gefüttert habe, wenn meine Eltern Sonntags mit mir hier heraus fuhren. Nun war ich zum ersten mal richtig hier. Nämlich zu Fuß. Ein kleines Stück weiter steht ein Kaiser Wilhelm Denkmal, von dem aus man einen kleinen Blick auf die Reste von Schloss Aprath hat.
k-DSCF5506 k-DSCF5511 k-DSCF5512 k-DSCF5514 k-DSCF5515 k-DSCF5519

Dann, auf einer Anhöhe entdecke ich den modernen Fernmeldeturm und den alten Wasserturm in trauter Zweisamkeit.
Der Kleine wird übrigens wegen seiner Form im Volksmund liebevoll „Atadösken“ genannt … und der Lange „Bleistift“
, weil erst die Säule mit der Spitze gebaut wurde und der Aufbau später am Stück hoch gewuchtet wurde.
k-DSCF5521 k-DSCF5522 k-DSCF5524

Ein sehr unschöner Abschnitt durch und am Rande eines Wohngebietes hinunter zum historischen Kalktrichterofen, der nur an bestimmten Tagen auch von innen zu besichtigen ist.
k-DSCF5526 k-DSCF5529 k-DSCF5530

Hier reisst dann auch die Bilderflut ab. Wie bereits anfangs erwähnt brach ich hier die Tour ab. Wegen eines sehr starken Gewitterregens zog ich es vor die Kamera sicher zu verstauen und wählte ca. 200 m vor dem eigentlichen Ziel eine Abkürzung über die sogenannte Nordbahntrasse. Wegen des rutschig, geschmeidigen Weges war ich gezwungen meine Hose und den Poncho gesäßwärtig kräftig und flächendeckend mit Schlamm und Lehm einzureiben, weil ich den Fuß eines kleinen Hangs halbliegend, oder fast sitzenderweise erreichte.

Ach ja, dann war da noch das kleine Kind, das sich mit seiner erwachsenen Begleitung am Ende des Tunnels wohl vor dem Regen rettete. Das Kind schaute mich mit immer größer werdenden Augen an als ich dreckig, nass und eingehüllt in eben einen solchen Poncho aus dem Halbdunkel des Tunnels trat. Ich erwartete ein zartes, bebendes Kinn, rollende Tränen und Geschrei. Aber nichts dergleichen. Das Kind erkannte mein freundliches Lächeln und erwiederte es. Wenn auch etwas schräg und leicht irritiert.
Ungefähr 150 m vor meiner Haustüre wurde ich für die letzten Schritte wieder von der Sonne verwöhnt.

Fazit:
Für die Stadtnähe überraschend viele Pfade und unbefestigte Wege. Sehr abwechslungsreich mit vielen Aussichten. Interessant mit dem geologisch, historischem Hintergrundwissen.

Bergischer Panoramasteig – Etappe 9

Sehr oft bin ich dem Bergischen Panoramasteig bereis begegnet bei meinen Wanderungen und durfte ich ihn ein kleines Stück begleiten. Dabei stellte ich fest dass diese Abschnitte meist auch besonders schön waren. So reifte in mir der Wunsch mehr von diesem Weg zu sehen. Bei meinen ersten Recherchen zu diesem Wanderweg fand ich zunächst einmal nur den Hinweis dass dieser Weg erst im Frühjahr 2013 offiziell eröffnet werden würde und sonst weiter nichts. Lange hat es gedauert bis ich endlich die erste vollständige Etappe des Bergischen Panoramasteigs gewandert bin.
So eine Streckenwanderung bedarf ja auch immer etwas mehr Vorbereitung weil ja irgendwie auch wieder nach Hause möchte. Nun ist das Bergische die ÖNPV betreffend schon eine Herausforderung. Daher hab ich mir gedacht dass es besser ist einen oder mehrere mobile Wanderpartner zu finden um den logistischen Part zu teilen.
Ich beschreibe die Prozedur einmal für Streckenwanderungsneulinge:
Man trifft sich am Endpunkt der Wanderstrecke, parkt dort ein, oder mehrere Fahrzeuge und fährt mit einem, oder mehreren anderen gemeinsam zum Startpunkt. Nun wandert man zum Ende, sowie dem bereitgestellten Fahrzeug und fährt wieder gemeinsam zum Startpunkt zurück, um die restlichen Fahrzeuge abzuholen. Alles in Abhängigkeit der Teilnehmerzahl und zur Verfügung stehenden Sitzplätzen. Als Notlösung für einen Alleingang besteht noch die Möglichkeit mit einem Taxi zum Startpunkt zu gelangen. blablabla ….

Wir trafen uns auf einem Wanderparkplatz wenige hundert Meter vor Nespen und fuhren von dort nach Morsbach, wo wir auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Ortsmitte parkten. Gleich zu Beginn begegneten wir einem Schirmherren und wenig später ein paar verteufelt vorwitzigen kleinen Kerlchen.
k-DSCF4869 k-DSCF4875k-DSCF4876k-DSCF4873 k-DSCF4881 k-DSCF4883

Gleich zu Anfang noch in Morsbach übersahen wir den ersten Abzweig und gingen ein klein wenig anders als vorgegeben. Bei diesem einen versehentlichem Verläufer blieb es auch fast, da der Weg insgesamt sehr gut und kaum übersehbar ausgeschildert ist. Die Ortschaft ist sehr klein, so dass man schnell im Grünen ist und das bergische Panorama genießen kann.
k-DSCF4884 k-DSCF4889 k-DSCF4890

Während ich noch im  Auto auf der Auobahn war, regnete es unterwegs recht heftig. Wenn ich noch 5 Minuten länger am Treffpunkt im Regen hätte warten müssen, hätte ich wohl übellaunig alles abgeblasen und wäre wieder nach Hause gefahren. Zum Glück war unser Timing so perfekt, dass ich keine Zeit mehr hatte zu überlegen. Aber es war verdammt knapp. Im leichten Nieselregen fuhren wir weiter zum Startpunkt, konnten beinahe trocken starten, bekamen so noch die aufsteigende Feuchtigkeit und später sogar noch die Sonne zu sehen.
k-DSCF4891 k-DSCF4895

Wir wissen nicht warum; aber an den paar Tropfen, die kaum der Rede wert waren, konnte es nicht gelegen haben dass jemand seine Wanderschuhe an den Nagel gehangen hatte. Vielleicht ist dieser jemand, so wie wir, den kleinen Abstecher nach Rom gegangen und dann dort hängengeblieben. Wir wissen es nicht.
k-DSCF4899 k-DSCF4905

Ein Stück weiter hatten wir das unverschämte Glück eine ganze Weile ein Reh beobachten zu können, das uns erst sehr spät bemerkte bevor es das Weite suchte. An anderer Stelle bremsten uns einige Kirschbäume sehr, sehr stark. Wir kamen kaum noch von der Stelle weil es so gut schmeckte. Zum Glück duftete ein paar Meter weiter die blühende Kamille recht magenberuhigend.
k-DSCF4914 k-DSCF4919  k-DSCF4926

Die Ventilatoren standen. Es war also fast Windstill.
k-DSCF4922 k-DSCF4935 k-DSCF4939k-DSCF4941k-DSCF4960k-DSCF4961 k-DSCF4963

Fleissige Bienen und startende Kühe am Wegesrand.
k-DSCF4948k-DSCF4942

Auch hier haben die letzten Stürme ihre Spuren hinterlassen.
k-DSCF4965 k-DSCF4967

Schon vor einer ganzen  Weile hatten wir beschlossen eine Rat einzulegen. Aber lange kamen wir an keiner Bank, oder sonst einem geeignetem Platz vorbei. Bis zu dieser schönen Stelle mit einer unter Bäumen und Büschen geschüzten Bank und einer tollen Ausssicht. Ein wirklich schöner Platz für eine ausgedehnte Rast.
k-DSCF4968

Auf der Sonnenseite des Weges hebt sich das Gemüt.
k-DSCF4975 k-DSCF4978 k-DSCF4980 k-DSCF4987 k-DSCF4990
k-DSCF4993

Nahe der Wieler Talsperre kommen wir auf einen langweiligen, schotterigen Forstweg der der Talsperre bis zum Ende folgt. Dort liegt die aus der Film- und Fernsehwerbung bekannte Krombacherinsel. Ein Weg führt zu einem Aussichtsplatz. Enttäuscht stelle ich fest dass die Insel sich leicht hinter den Bäumen am Ufer versteckt und nicht ganz zu sehen ist. Schade eigentlich.
k-DSCF4994k-DSCF4995

Am Ende der Etappe entdeckten wir dieses Schild auf einem großen Stein. Inzwischen weiß ich dass so ein Stein jede Etappe ziert. Aus Unwissenheit übersahen wir offensichtlich den Stein am anderen Ende in Morsbach.
k-DSCF4996 k-DSCF5001

Fazit:
Der Bergische Panoramasteig macht seinem Namen alle Ehre. Es gibt unterwegs eine Vielzahl schöner Blicke. Der Weg ist gut beschildert und bietet eine gute Mischung aus Wald-, Wiesen-, Feldweg und schmalem Pfad.
Einziger Abzug ist der zugewachsene Blick auf die Krombacher Insel und die letzten ca. 1,5 Kilometer Wirtschaftsweg an der Talsperre entlang. Und auf dieser Etappe gab es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit.

Wer mag, darf auf der Diashow noch mehr Bilder anschauen.

Mein aufgezeichneter Track weicht hier und da ein klein wenig vom Original ab.

Wuppertalsperrensteig

Ich weiß nicht mehr wie lange dieser Track schon auf meiner Festplatte schlummerte. Ich fand ihn irgendwann in den Tiefen des Internets und beachtete ihn nicht weiter aufgrund seiner Länge. Mittlerweile schaffe ich die 20 km aber fast mühelos, so dass ich ihn in meiner Liste nach oben schob.
Wuppertalsperrensteig hieß er schon immer. Der Startpunkt ist in der Nähe des Sauna- und Badeparadies H2O in Remscheid. Dort ist genügend Parkplatz für meinen Kleinwagen. Noch näher am Startpunkt kann man bei der Hilda-Heinemann-Schule. parken. Aber das stellte ich erst nach meiner Rückkehr fest. Der Start- und Endpunkt befindet sich direkt zwischen dieser Schule und den Sportanlagen Hackenberg. Aber nun genug gequatscht und auf den Weg gemacht.
Nach sehr wenigen Metern verlasse ich das urbane Remscheid und tauche in die umliegende Natur ein, die teilweise nicht ganz natürlich ist. Talsperren sind nun mal Menschenwerk.
k-DSCF4694 k-DSCF4700

Ein Großteil dieser Wanderung besteht aus schmalen Pfaden durch Waldgebiet.
k-DSCF4702

Im Wilhelmstal geht es über eine alte, stillgelegte Bahntrasse und direkt im Anschluss über die Wupper. Nur keine Angst, hier kann man völlig unbeschadet so oft über die Wupper gehen wie man möchte.
k-DSCF4705 k-DSCF4708

Der erste, noch intakte Hohlweg auf der Route bringt mich auf eine Anhöhe mit Freiflächen. Schöne bergische Häuser und deren Gärten werden schön gepflegt. Von dort leiten mich ca. 500 m Asphalt weiter. Mit der Vorsicht eines Fußgängers überquere ich die Bundesstraße 229 und komme zu einem großen Wanderparkplatz an der Wuppertalsperre. Achtung Wohnmobilisten, dort befindet sich eine Durchfahrtsperre für Fahrzeuge mit über 2 m Höhe!
k-DSCF4709 k-DSCF4711 k-DSCF4712

Ab hier befinde ich mich auch auf dem Wupperweg. Ein paar Meter weiter einen Hang hinab erspähe ich endlich die Wuppertalsperre. Weiter geht es dem Ufer entlang über bequem zu begehende Wege. Auf und in der Talsperre ist Kanuwandern und Baden erlaubt.
k-DSCF4715 k-DSCF4719 k-DSCF4731 k-DSCF4732 k-DSCF4734 k-DSCF4735             k-DSCF4736Bis zu dieser Gaststätte in Heidersteg …. Sehr gerne hätte ich dort eine kleine Stärkung zu mir genommen. Aber leider war sie geschlossen und stand zum Verkauf.

k-DSCF4744k-DSCF4745 k-DSCF4747

Hier wurde es etwas aufregend, da ich mit kurzen Hosen über den mit Brennesseln zugewachsenen Pfad musste. Gleich danach folgte im Wald ein schmaler Pfad übersäät mit Tannenzapfen, die mich bergab etwas ins Rollen brachten. Aufregend ging es weiter durch einen Wald, an Viehweiden und einem kleinem Bachdelta vorbei, bis ich wieder an die Talsperre und auf den Wupperweg kam.
k-DSCF4751 k-DSCF4752 k-DSCF4753 k-DSCF4755 k-DSCF4756 k-DSCF4761 k-DSCF4762 k-DSCF4766 k-DSCF4768

Ab hier ist dann nicht nur der Wupperweg mein Begleiter.
k-DSCF4780 k-DSCF4784

Kurz vor Karrenstein verlasse ich alle offiziellen Wege und schlage eine Abkürzung auf einen kaum sichtbaren Pfad, einen bewaldeten Hang hinab, ein. Unten angekommen hätte ich eine Machete gebrauchen können. Die sehr schmale Landzunge, über die ich musste, war mit mannshohen Brennesseln dicht bewachsen. Nichts für kurze Hosen und T-Shirt. Da war ich echt gekniffen. Nun hieß es Zähne zusammenbeißen und ab durch die Mitte. Mir kribbelt und brennt jetzt noch alles …
k-DSCF4787 k-DSCF4789

Froh und erlöst kam ich wieder auf einen etwas bequemeren Weg, der mich wieder nah ans Ufer der Talsperre führte. Hier wieder auf offiziellen Wegen trifft man auch auf andere Menschen. Noch ein kurzes Stück bis zur Brücke, an der ich einen Moment ein paar Wassersportler beoachte. Schnell rübergemacht, nach links zur Spitze einer Landzunge und dann wieder ab ins Unterholz und fort von den Spaziergängern.
k-DSCF4790 k-DSCF4791 k-DSCF4792 k-DSCF4796 k-DSCF4799

Der Wald spuckt mich auf einer Anhöhe wieder aus. Über einen breiten Feldweg erreiche ich Engelshagen. Ab dort hat irgend jemand ein sehr langweiliges Asphaltband in die Landschaft gerollt, dem ich ca. 800 m folge.
k-DSCF4806 k-DSCF4809 k-DSCF4811 k-DSCF4815

Nachdem ich die Straße verlassen habe, führt mich ein Feldweg wieder zu einem Wald, an dessen Rand ich auf einen Pfad abbiege. Dann wird es wieder spannend. Dieser Pfad wird mündet in einem Wirtschaftsweg, dem ich irrtümlicherweise folge. Als ich feststelle dass ich vom eigentlichen Kurs abgekommen bin, entscheide ich mich für das Unterholz. Also querbeet mitten durch den Wald auf der Suche nach dem Pfad mit Hilfe meines Navis. Kurz vor dem Waldrand treffe ich auf einen uralten und wenig, bis gar nicht genutzten Hohlweg.
k-DSCF4817 k-DSCF4820

Als ich nach wenigen Metern an einem Hof mit gelben Putzanstrich vorbei komme, beginnt das nächste Abenteuer. Meine Karte bezeichnet den Fleck als Goldenbergshammer.
Zunächst kann ich kaum glauben dass meine Trackvorlage mich über dieses offensichtliche Privatgrundstück führt. Als ich keinen anderen Abzweig finde, wage ich mich auf den Privatgund und finde auf der Rückseite ein Tor mit Kette. Mein erster Gedanke war „Ende Gelände“. Dann bemerkte ich dass die Kette nur lose am Tor hing und dahinter ein Weg weiterging über einen breiteren Bach Namens Dörpe.
k-DSCF4824 k-DSCF4825

Danach komme ich an ein paar Gartenlauben, oder Wochenenddomizilen vorbei. Bis der Weg schließlich in einem völlig vergessenen und zugewachsenem Hohlweg mündet. Ich folge einem schmalen Trampelpfad zu rechten Oberkante des Hohlwegs, der immer tiefer wird. Schließlich verläuft sich mein Trampelpfad wieder in einem Brennesselwald. Bereits genug verbrannt steige ich den steilen Hang hinab in den alten Hohlweg, der jedoch auch bald endet. Links eine elektrisch gesicherte Viehweide, rechts Brennesseln und Stacheldraht. So kämpfe ich mich Meter um Meter durchs Gestrüpp. Ein Stückchen hinter der Viehweide prüfe ich vorsichtig den Elektrozaun. Puh, zum Glück ist da kein Saft drauf. Also hoch das Bein und über den Zaun auf den angrenzenden Feldweg.
k-DSCF4828 k-DSCF4829 k-DSCF4830 k-DSCF4832

Verbrannt und zerschunden erreiche ich den kleinen Ort Forsten.
k-DSCF4835 k-DSCF4836 k-DSCF4840

Im nächsten Waldstück verliere ich wieder den Pfad und muss abermals ohne Weg mitten hindurch.
Schließlich überquere ich mit der gebotenen Vorsicht am Gasthof Eierkaal die L 412. Leider ausserhalb der Öffnungszeiten.
k-DSCF4842 k-DSCF4845 k-DSCF4846

Endlich mal ein gut erkennbarer Weg. Nur Schade dass das Geländer so niedrig ist.
k-DSCF4847

Auf schmalen Pfaden mit einem weiteren kleinen Irrweg ging es weiter zur Panzer-Talsperre, die zu diesem Zeitpunkt wegen Sanierungsarbeiten leer war.
k-DSCF4850 k-DSCF4851 k-DSCF4853 k-DSCF4855

Von der kleinen, trockenen Talsperre führte der Weg über Asphalt an ein paar Wiesen vorbei. Da ich wusste dass ich fast am Ende der Wanderung angelangt war, dachte ich dass es nun so bleibt. Aber falsch gedacht. Es ging noch ein letztes mal über einen Feldweg und ganz zum Ende auf einem schmalen Pfad bis mitten in die Hackenberger Sportanlagen.
k-DSCF4856 k-DSCF4857 k-DSCF4858 k-DSCF4863 k-DSCF4864

Fazit:
Eine lange, ausgedehnte Wanderung um die Wuppertalsperre mit hohen Pfadanteil und Abenteuerfaktor, da die Wege sich teilweise verlieren oder gar nicht existieren. Ein kurzer und ein mehrere hundert Meter langer Asphaltabschnitt in der Mitte sind schnell vergessen. Nach der Panzer-Talsperre folgen weitere 1,5 km Asphalt, die dann doch ein wenig am Bewegungsapparat nagen. Trostvoll ist dann wieder der allerletzte Kilometer auf weicherem Boden.

Hier sind noch mehr Bilder in der Diashow

Burgholz – Klosterbusch – Eichenheidbusch

Das waren wieder sehr viele Pfade und sehr viel Wald nahe der Wupper zwischen Sonnborn und Kohlfurth.
Als Start und Ziel hab ich mir völlig uneigennützig wegen der Schlusseinkehr das Strandcafe direkt an der Wupper ausgesucht. Von dort ist man nach wenigen Metern schon im Wald.

k-DSCF4494 k-DSCF4495

Zunächst führte der Weg ins Kaltenbachtal am Manuelskotten vorbei. Hinter dem Kotten verlasse ich das Tal in Richtung Burgholz.
k-DSCF4497

Nach dem ich die Solinger Straße überquert habe, bin ich schon im Staatsforst  Burgholz, einem recht großen Waldgebiet, in dem sich auch das größte Arboretum Deutschlands befindet. Dort stehen einige Bäume die man hierzulande eher nicht findet.
k-DSCF4500 k-DSCF4503 k-DSCF4507 k-DSCF4510

So schlängelt sich mein Pfad weiter durch diesen Wald bis hinunter zum Burgholzbach, wo sich bis vor wenigen Jahren noch der Nöllenhammer befand und von dort wieder steil hinauf in Richtung Hensges-Neuhaus. Und wieder hinab zum Bach.
k-DSCF4512 k-DSCF4517 k-DSCF4519

‚Wie man sieht gibt es hier viele Pfade und Wege. Dem Navi sei Dank dass ich mich nicht verlaufen habe.
k-DSCF4521 k-DSCF4525

Oft ist der Pad auch nur noch schwer zu erkennen, oder gar nicht vorhanden. Wer den Weg nachgehen möchte sollte ein Navi mit diesem Track, oder eine sehr gute Karte benutzen.
k-DSCF4526 k-DSCF4530

Bei dem vielen Auf-und-Ab muss ich auch hin und wieder auch mal ein wenig verschnaufen. Da kam mir dieser niedliche Baumstumpf gerade recht.
k-DSCF4531 k-DSCF4534 k-DSCF4535 k-DSCF4536 k-DSCF4538

Bis ich zur Trasse der ehemaligen Burgholzbahn, auch Samba wegen des schaukelnden Schienenbusses genannt, kam. Die stillgelegte Bahnstrecke, die heute als Rad- und Wanderweg dient, verbindet die Stadtteile Elberfeld und Cronenberg. Aus einem Teil der Gleise hat man Zaunpfosten gemacht. Die werden wohl noch eine Weile halten.
k-DSCF4540 k-DSCF4541

Nach der kurzen Stippviste an der Sambatrasse werde ich auf einen Pfad umgeleitet und komme an einem Stolleneingang vorbei.
Nein, das ist nicht der Burgholztunnel.
Kurz danach komme ich wieder auf die Trasse in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Bhf Burgholz. Heute ist das eine Gaststätte mit Biergarten und zivilen Preisen. Das musste ich mir natürlich etwas genauer ansehen und ein wenig Flüssigkeit zuführen.
k-DSCF4545 k-DSCF4553

An der Kaisereiche verließ ich schließlich die Trasse endgültig. Der folgende Abschnitt war nicht so schön weil mich die L 418 pausenlos anbrüllte.
k-DSCF4555 k-DSCF4561 k-DSCF4566

Bei diesem Schild musste ich innehalten und scharf nachdenken. Ich dachte so messerscharf dass mein Gehirn fast blutete. Aber ich kam einfach nicht hinter das wofür und warum. Ausserdem wollte ich vor Sonnenuntergang wieder zurück sein.

k-DSCF4567 k-DSCF4570 k-DSCF4571

In der Rutenbeck hinter der Jugendfarm überquerte ich endlich die Wupper.
So, jetzt nur noch schön gemütlich am Fluss entlang …
Aber falsch gedacht. Mein Weg führte mich nochmal richtig hoch in Richtung Solingen durch den Klosterbusch und den Eichenheidbusch.
k-DSCF4573 k-DSCF4577 k-DSCF4579 k-DSCF4584 k-DSCF4585 k-DSCF4586

Hier gab es dann zur Abwechslung auch mal einen breiteren Wirtschaftsweg.
k-DSCF4589 k-DSCF4591

Am Friedenstal kam nochmal ein kurzer, aber knackiger Anstieg die schmale Straße hinauf und ein Stück weiter ging es wieder einen steilen Pfad hinunter bis ans Wupperufer. Endlich wieder heil am Amazonas des Bergischen Landes angekommen, musste ich erst einmal meinen Otto befragen ob ich nun unten bleiben darf. Erleichtert war ich als ich die Lizenz zum Untenbleiben erhielt.
k-DSCF4592 k-DSCF4594 k-DSCF4596

Wie gesagt war der Rest des Weges von nun an relativ flach, aber teilweise auch Regenwald gleich.
k-DSCF4604 k-DSCF4605 k-DSCF4606 k-DSCF4609 k-DSCF4611

Und dann nach den ersten Metern wieder in der Zivilisation. Balkonpflänzchen in hohlen Betondingern säumen wie Bäume eine Allee, die frostgeschädigte Straße. Sie weisen mir den Zieleinlauf zur finalen Kohlfuther Brücke, wenige Meter vor meinem eigentlichen Ziel, dem Strandcafe.
k-DSCF4614 k-DSCF4615

Selbst die Gelegenheitskanuten haben mir bei ihrer pünktlichen Durchfahrt zugejubelt.
k-DSCF4619 k-DSCF4622

Fazit:
Es waren am Schluss anstrengende 19 km Strecke mit 680 zu überwindende Höhenmeter, wovon einige recht steil waren. Viel zu sehen gibt es unterwegs nicht, da man meistens im dichten Wald ist und viel auf schmalen Pfaden geht, wo man aufpassen sollte wo man hintritt. Eine angenehme Überraschung war der Boxenstop im Burgholz am ehemaligen Bahnhof der Sambatrasse.
Ein Minus bekommt ganz klar das Stück parallel zur L 418 sowie deren Überquerung. Die später deutlich zu hörenden Fahrgeräusche der L 74 waren nicht ganz so schlimm, weil der steile Abstieg und der darauf folgende Regenwald meine volle Konzentration forderten.

Und hier geht es zur Diashow mit noch mehr Bilder.

Von Gruiten ins Neandertal

Eine Streckenwanderung, auch gut für ÖPNV-Benutzer, gefunden im Wanderführer „Bergisches Land“ von Hikeline. Es geht vom S-Bahnhof Gruiten zum S-Bahnhof Hochdahl. Erwähnenswert ist dass die Wanderung im Neandertal endet, wo man noch eine kleine Zusatzrunde drehen, oder das Neanderthalmuseum besuchen kann.
Den anreisenden Autofahrern sei noch gesagt dass die P+R Parkplätze im Großraum Düsseldorf werktags schon gegen acht Uhr recht voll sind. Der Parkplatz am Gruitener Bahnhof ist jedoch recht groß und war an diesem Dienstag gegen 10.30 Uhr noch nicht ganz voll.
Von dort ging es ging es recht schnell an den Ortsrand, wo lustige, kleine Kerlchen den Verkehr zur Vorsicht warnen.
k-DSCF4431 k-DSCF4432
k-DSCF4433 k-DSCF4436 k-DSCF4437

Gruiten wird verlassen und in einem Bogen geht es durch den Haaner Teil Osterholz an Haus Pook, einem Hotel mit Gastronomie und einem Wildgehege vorbei.
k-DSCF4440 k-DSCF4441

Dann war erst mal Ende Gelände. Das letzte Unwetter hatte auch hier deutliche Spuren hinterlassen, die noch nicht beseitigt wurden. Aber mit großen Schritten ließ sich das Hindernis überwinden.
k-DSCF4446

An einem älteren Warnschild vorbei bemerkten wir dass wir uns ein paar Meter auf dem Eulenkopfweg befanden. Auch befindet sich hier in unmittelbarer Nähe das Naturschutzgebiet „Grube 7“, ein ehemaliger Kalksteinbruch.
k-DSCF4447 k-DSCF4449

Am Ende des Bogens gelangten wir an den nördlichen Teil Gruitens, das sogenannte historische Dorf, mit sehr sauber geplegtem Fachwerk. Hier lohnt es sich das Tempo zu drosseln um zu schauen.  k-DSCF4455 (2)k-DSCF4453 k-DSCF4456 k-DSCF4458 k-DSCF4461 k-DSCF4462
k-DSCF4463
Bei der ehemaligen Nikolauskirche, dem ältesten Bauwerk der Stadt Haan, aus dem Jahre 1075, sucht man das Kirchenschiff vergebens. Dieses fehlt bereits seit dem 19. Jahrhundert.

 

 

 

 

k-DSCF4464 k-DSCF4465

Weiter geht es auf dem bequemen, gut befestigten Wegen, bis zur Gastwirtschaft im kühlen Grunde, die leider nur Freitags bis Sonntags geöffnet hat.
k-DSCF4466 k-DSCF4470 k-DSCF4473

Auch hier im Wald unübersehbare Sturmschäden. Dort kommt man an einem ehemaligen Kalksteinofen vorbei.
k-DSCF4476 k-DSCF4479

Entlang der Düssel vorbei an Mühlen, Schnecken, Wiesen, Fachwerkhäuschen und Teichen.
k-DSCF4482 k-DSCF4485 k-DSCF4486 k-DSCF4487 k-DSCF4488

…. kamen wir bis zu dieser überdeutlichen Absperrung wegen Baumsturzgefahr. Anhand der Beschilderung erkannte ich dass wir uns bereits im Neandertal befanden. Eigentlich hätten wir an dieser Stelle geradeaus zum bis zum Museum weitergehen wollen. So waren wir gezwungen einen anderen Weg einzuschlagen, der die Gesamtstrecke ein wenig verkürzte, aber dafür das Museum, das wir ohnehin nicht besuchen wollten, aussparte. Ein Stück weiter hätten wir nochmals die Möglichkeit gehabt zum Museum zu gelangen. Da uns jedoch die Abkürzung so ausgesprochen unangehm war und wir uns wieder auf der vorgegebenen Strecke befanden, zogen wir die letzten paar hundert Meter durch bis zum S-Bahnhof Hochdahl, wo die Wanderung endete.
k-DSCF4491 k-DSCF4492 k-DSCF4493

Hier ist mein aufgezeichneter Track.

Wupperpfade

Das war für mich eine echt traumhafte Wanderung. Ich bin wohl doch mehr ein Waldschrat, weil ich so gerne im Wald bin.
Wer also wie ich, Wald und schmale Pfade mag, sollte mich unbedingt nachwandern. Denn Pfade sind durchaus nicht fade.
Damit habe ich fast schon alles gesagt. Der Pfadanteil dieser Wanderung war für mich ungewöhnlich hoch. Einen Teil der Strecke, den Wupperhängen entlang, kannte ich ja bereits. Aber ich war extrem überrascht über den Gesamteindruck, den ich so nicht erwartete. Und das obwohl ich die Strecke an einem Sonntag ging, wo ich eigentlich mit mehr Menschen gerechnet hatte. Ich hatte einfach auch Glück dass ich jeweils früh genug an den neuralgischen Punkten vorbei kam.
Doch nun zu den Fakten. Es wurden mit ein paar Suchmetern und Träumereien 22 km mit insgesamten über 800 m rauf und auch wieder runter.
Ich startete gegen kurz nach neun am Bahnhof Solingen Schaberg. Das erste Abenteuer begann schon vorher im Auto, weil ich mich in einem Wohngebiet verfranste, in einer Sackgasse verkeilte und am Ende doch ungewollt auf der falschen Seite des gesuchten Bahnhofs landete. Ich parkte also quasi auf der Baustelle der Müngstener-Brücken-Gleis- und Sanierungsarbeitenarbeiten.

k-DSCF4040k-DSCF4039
k-DSCF4041 Nach wenigen Metern bereits wurde mir eine metallene Beschleunigungshilfe angeboten, die ich dankend annahm. Leider hielt die Wirkung nicht sehr lange an, so dass ich sehr bald wieder genussvoll die Umgebung wahrnehmen konnte. k-DSCF4058

Im Brückenpark unter der Müngstener Brücke war noch nichts los. Ich war fast alleine dort. Überrascht stellte ich fest dass es einen Kiosk und den Minigolfplatz, welches ich beides noch aus meiner Kindheit kannte, immer noch gab.
k-DSCF4067 k-DSCF4078

Als ich schon ein gutes Stück weiter war, bemerkte ich zufällig die Schwebefähre in Betrieb. Das, obwohl mich mich auf der Wanderautobahn von der Müngstener Brücke nach Schloss Burg befand. Aber dort war ja noch nichts los, so dass ich die Stimmen der mittels Muskelkraft, über die Wupper schwebenden Passagiere wahrnahm. Ich begegnete nur einer Hand voll Menschen auf dem Stück bis zum Wiesenkotten, wo ich eine andere Richtung einschlug und so dem langsam ansteigenden Touristenrummel entging.
k-DSCF4082 k-DSCF4088 k-DSCF4095 k-DSCF4103 k-DSCF4107 k-DSCF4113 k-DSCF4115 k-DSCF4117 k-DSCF4121 k-DSCF4126

Bei Glüder gönnte ich mir als zweites Frühstück ein kleines Eis und ging über die Wupper auf das längste Pfadteilstück dieser Wanderung  von ca. 5 km Länge bis zum Rüdenstein. Die meiste Zeit geht es oberhalb der Wupperhänge entlang, wo die üppige Vegetation hin und wieder einen Blick auf das gegenüber liegende Solinger Gebiet frei gibt.
k-DSCF4127 k-DSCF4129 k-DSCF4130 k-DSCF4132 k-DSCF4140 k-DSCF4146 k-DSCF4148

Dort irgendwo entdeckte ich ein Wanderpaar das sich eine ganz besonders reizvolle Stelle für eine Rast ausgesucht hatte.
k-DSCF4150

Die bereits angeschlagene Brücke hat in letzter Zeit anscheinend keine weiteren Schäden erlitten. Oha, dann kam auch wieder dieser steile Felsrücken. Schmerzvoll die Erinnerung an die letzte Besteigung bei Regen. Zwei Schritte vor, einen Schritt, ähm Rutsch zurück. Diesmal war es trocken und relativ einfach, wenn auch trotzdem sehr steil dort hoch.
k-DSCF4155 k-DSCF4156 k-DSCF4164

Potentiellen Nachwanderern sei noch gesagt, dass ich kurz vor dem Rüdenstein irgendwo von meinem eigentlichen Track ab kam und ein Stück querbeet durch den Wald musste, um wieder in die richtige Spur zu gelangen.
Ah, da ist ja wieder der Weg …..
k-DSCF4168 k-DSCF4167k-DSCF4175 k-DSCF4177 k-DSCF4179

Am Rüdenestein, dem Scheitelpunkt meiner Wanderung, angekommen legte ich eine kleine Rast ein, bevor ich abermals die Wupper überquerte.
Eine Legende sagt dass Robert von Berg, ein Jungherzog aus dem Herzogtum Berg, um  Weihnachten 1424 auf der Jagd bei Wupperhof stürzte und sich verletzte. Sein Rüde rannte der Jagdgesellschaft nach, die sich schon auf dem Rückweg nach Schloss Burg befand. Diese folgt dem aufgeregten Bellen des herrenlosen Hundes. Und so wurde der Herzog gerettet.
k-DSCF4184 k-DSCF4192

Von dort ging es dann zunächst hoch in einen Wald und später wieder über einen versteckten Pad, den ich erst suchen musste, hinunter durch das pittoreske Fleckchen Wüstenhof, direkt oberhalb von Wupperhof gelegen.
Offensichtlich war gerade Waschtag.
k-DSCF4196 k-DSCF4197 k-DSCF4199 k-DSCF4200 k-DSCF4204 k-DSCF4205

Und wieder ging es über einen Pad hinauf, neben einem schon länger nicht mehr benutzten Hohlweg entlang, zum Haus Hohenscheid, vorbei am Naturlandhof „Gut Hohenscheid“. Praktisch und schön nah beieinander, der Hofladen und das Sonntags-Cafe im der Burg Höhenscheid.
k-DSCF4207 k-DSCF4208 k-DSCF4211 k-DSCF4216 k-DSCF4220 k-DSCF4226

Über Feldwege, Wiesen- und Waldpfade geht der Weg weiter an einem Reitehof vorbei und durch winzigste Ortsteile von Solingen, Scharfhausen, Hästen, Birken und Dörperhof zurück nach Schaberg.
k-DSCF4232 k-DSCF4233 k-DSCF4235 k-DSCF4237 k-DSCF4238 k-DSCF4240

Bis sich mir bis dahin unbekannte Perspektiven auf die Müngstener Brücke öffneten.
k-DSCF4250 k-DSCF4258

k-DSCF4269 Im Nahbereich der Eisenbahnbrücke befindet sich ein recht dichtes Wegenetz. Hier einmal die direkte Gegenüberstellung eines Weges für kniebestrümpfte und bepömpte Sonntagsspaziergänger, im Bild links zu sehen. Und die Variante für dickbesohlte und ruckbesackte Wandersleut, im Bild auf der rechten Seite zu sehen.

k-DSCF4273 k-DSCF4276

Als Alternative für eine gesicherte Schlusseinkehr schlage ich als Start- und Zielpunkt den Brückenpark vor.
Die Gaststätte im Bahnhof Schaberg hat leider nur an wenigen Tagen geöffnet. Im Internet zu findene Öffnungszeiten waren zu diesem Zeitpunkt nicht aktuell.

Wer nun noch mag, darf sich gerne noch mehr Bilder in meiner Diashow ansehen und oder sich mit meinem augezeichneten Track bechäftigen.

Vom Sender Langenberg in die Elfringhauser Schweiz

So lautet die Tour 2 aus meinem Wanderführer Bergischs Land von Hikeline.
Für Besitzer und Nutzer dieses Wanderführers:
Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Originaltrack des Wanderführers über Privatgelände führt und habe den von mir aufgezeichneten Track an der betreffenden Stelle geändert.
So werden keine Anwohner gestört und Wanderer merken nichts von einer Änderung, da die kleine Umgehung kein nennenswerter Umweg ist.

Vor ab und vorne weg möchte ich erwähnen dass die Elfringhauser Schweiz nur zu einem kleinen Teil durchwandert wird, genauer gesagt das Felderbachtal. Die volle Schönheit bleibt noch hinter den Hügeln verborgen.
Ich parkte wie empfohlen auf dem Parkplatz des Waldkletterparks nah beim Sender.

k-DSCF3870

Der Weg geht zum größten Teil über bequeme Wald- und Schotterwege.
k-DSCF3879 k-DSCF3882 k-DSCF3885 k-DSCF3887 k-DSCF3888

So geht das erst einmal viel bergab an Künning vorbei bis zum Felderbach. Dann wieder bergauf an der Wüstung Taex vorbei, von der ich nichts gesehen habe, An Eggendahl vorbei und über den Zipperberg wieder hinunter ins Felderbachtal. Dort folge ich eine Weile erst dem Felderbach, dann einem andern Bach der in den Felderbach mündet, bis ich ihn irgendwo überquere und auf der anderen Seite wieder zurück gehe und bei der Laker Mühle wieder an den Felderbach komme.
k-DSCF3890 k-DSCF3893 k-DSCF3897 k-DSCF3898 k-DSCF3904 k-DSCF3908
k-DSCF3910

Dort fand ich unterwegs sehr stabile Zaunpfähle, Traktorgleise und eine schaurige Vogelscheuche.
k-DSCF3911 k-DSCF3913 k-DSCF3914 k-DSCF3917 k-DSCF3919 k-DSCF3923 k-DSCF3924 k-DSCF3926 k-DSCF3929 k-DSCF3935 k-DSCF3937

k-DSCF3944

Hinter der Laker Mühle folgte ein Abschnitt den ich bereits kannte. Es ging über einen Pfad hinauf in den Wald und dann auf eine Wiese mit Talblick auf den Flecken Talblick.
k-DSCF3945 k-DSCF3948 k-DSCF3950 k-DSCF3951 k-DSCF3956

So ging es weiter in Richtung Sender. Kurz vor dem Ziel musste ich hinter dem markanten Wohnheim der Lebenshilfe noch einmal kurz durch eine Senke mit Blick auf Langenberg.
k-DSCF3958 k-DSCF3961 k-DSCF3962 k-DSCF3964

Unmittelbar vor dem Ziel warf ich noch einen kurzen Blick auf den Bismarckturm nebst Ausflugsgastronomie und den gut besuchten Waldkletterpark.
k-DSCF3976k-DSCF3967

Auch hierfür gibt es wieder eine Diashow und den aufgezeichneten Track.