Erdener Treppchen und etwas Moselsteig Etappe 12

Ich war in Kröv an der Mosel zu einem kleinen Familientreffen verabredet und wollte die Gelegenheit nutzen, dort auch etwas zu wandern. Nachdem ich am frühen Morgen schon mein Gepäck in die Unterkunft bringen durfte, hatte ich noch Zeit bis zum späten Nachmittag.
Geplant hatte ich die 12. Etappe des Moselsteigs von Ürzig nach Traben-Trarbach und den Klettersteig, Erdener Treppchen. Hin und zurück wollte ich mit dem Bus.
Von meinem Gastgeber erfuhr ich dann dass ich den ersten Bus verpasst hatte und der nächste erst in über drei Stunden fuhr. Also spendierte ich mir ein Taxi nach Ürzig. Nachdem ich dem Fahrer bestimmt sehr umständlich erklärt hatte wo ich hin wollte, fragte er nach meinem Vorhaben. Bereitwillig gab ich ihm Auskunft.
„Ach so.“ sagte er. „Dann bringe sie ich am besten gleich nach oben zum Wanderparkplatz. Dort verläuft der Wanderweg.“ Ich vertraute der Ortskenntnis des Einheimischen und willigte ein. Kurz bevor er auf den Wanderparkplatz abbog, zeigte er mir noch wo der Weg in den Wald führte. Ich wiederum erkannte gleich das Wanderzeichen und konnte mich über ca. zwei eingesparte Bergaufkilometer freuen die über Straßen führen und in Straßennähe verlaufen.
Es war dort oben noch sehr nebelig. Vom Wanderparkplatz ins Tal schaute ich ich vor eine graue Wand.
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Die Aussicht von der Burgberghütte war auch noch nicht so toll. Aber von hier kommt man zum Erdener Treppchen. Da mir die gestrige Wanderung noch etwas in den Knochen steckte war ich zunächst etwas unschlüssig. Aber man hatte mir ja bereits zwei Kilometer geschenkt. Also machte ich mich auf zum Treppchen. Weil ich mal wieder überhaupt nicht wusste was mich erwartete, beschloss ich erst einmal dem Track so zu folgen, dass ich eine ganze Weile fast parallel zum Moselsteig ging. So wäre ich schnell wieder zurück auf die Strecke gelangt.
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Zu meiner Überraschung ging es zunächst über den bewaldeten Hang gemütlich bergab, bis ich in die Weinberge kam. Von dort geht es dann auf asphaltierten Wirtschaftswegen weiter bis zum entscheidenden Richtungswechsel. Ich folgte dem Klettersteig, der mir noch nichts zum Klettern bot, weiter hinunter bis zur Mosel.
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Hier unten an der Mosel bei den römischen Kelteranlagen beginnt der eigentliche Klettersteig. Es geht steil nach oben in die Weinberge.
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Hier haben sich einige Wanderer ein kleines Denkmal gesetzt.
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Hinter der Brücke versteckt sich auf der rechten Moselseite Lösnich im Nebel.
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Eine kleine Passage mit Halteseil und seltene Weinbergklettersteigpflanzen.
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Mineralien und Edelstahl könnte man hier im Tagebau ernten, während ander Blumen gut dazu riechen.
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Dort unten liegt der Ort Erden.
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Als ich wieder auf dem Weg zur Burgberghütte bin, kommt allmählich die Sonne durch. Der Blick ins Tal war immer noch leicht diesig, aber nun immerhin vorhanden.
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Links neben der Bildmitte wachsen die ersten Pfeiler der im Bau befindlichen Hochmoselbrücke empor. Über sie soll einmal die neue B 50 verlaufen. Schön für den Verkehr, schade für das schöne Tal.
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Von nun an geht es auf Pfaden und Wirtschafswegen über den Moselsteig und den Moselhöhenweg durch die Wälder der südlichen Eifel, bis der Bewuchs sich lichtet und den Blick in Moseltal wieder freigibt.
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Hier, in etwa einem Kilometer oberhalb von Kröv habe ich mich entschieden die Tour abzubrechen und bin auf kürzestem Wegen hinunter in den Ort gegangen. Der Klettersteig, auch wenn er recht harmlos war, hat mich doch einiges an Zeit gekostet. Ich habe es in dem Moment vorgezogen rechtzeitig meine Bande zu treffen, um mit ihr noch ein paar schöne Tage an der Mosel zu verbringen.
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Fazit:
Nun ja, die 12. Moselsteigetappe bin ich aus Zeitnot und Faulheit ungefähr nur zur Hälfte gegangen. Aber das Stück war schön und gut gemischt aus Wald und Passagen mit Weitblick.
Den Erdener Klettersteig bin ich im Prinzip am falschen Ende angegangen. Empfehlenswert ist es unten bei den römischen Kelteranlagen zu starten und anschließend gemütlich wieder hinab zu gehen. Die Warnhinweise klingen viel schlimmer als es ist. Es geht halt nur steil bergauf. Im letzten Viertel nach oben lädt ein kleiner Unterstand zur Rast ein. Schöner ist es jedoch weiter oben an der Bergburghütte.
Wer das Erdener Treppchen mit dem Moselsteig, bzw. Moselhöhenweg in Richtung Traben-Trarbach kombinieren möchte, dem empfehle ich ebenfalls von der Kelteranlage zu starten, um über die Burgberghütte auf die Strecke zu gelangen.
Zu guter Letzt noch ein Link mit Karten und GPS-Daten zum Erdener Treppechen und zur 12. Etappe Moselsteig.

Moselsteig von Nittel nach Konz

Die dritte Etappe des Moselsteigs, von Nittel nach Konz ist wieder ein wahres Feuerwerk der Fernblicke. Ich habe sie allerdings um ca. 2,5 km verkürzt, da sich in Wasserliesch, nur wenige hundert Meter vom Moselsteig entfernt, meine Unterkunft befand. Ausserdem ist das letzte Stück nicht sonderlich hübsch und führt wieder sehr nah an der B419 entlang.
Ich ließ mich also in Nittel aussetzen und wanderte von dort im Prinzip wieder nach Hause.
Nittel ist wie die meisten Moselorte geprägt vom Weinbau und Tourismus. Über den Zuweg geht es mitten durch den Ort, teilweise am Nitteler Bach entlang auf die angrenzenden Weinberge. Dort trift man auf den Felsenweg, dem man eine ganze Weile folgt. Auf entsprechenden Informationstafeln kann man etwas über die Geologie und Geschichte des Moseltals an dieser Stelle lernen. Das Auge wird mit schönen Ausblicken belohnt, für die es sich immer wieder lohnt stehen zu bleiben und zu genießen. Der Weg verläuft erst direkt unterhalb der markanten Felswand auf Wirtschaftswegen und anschließend oberhalb auf einem schmalen Pfad durch üppigen Bewuchs an der Hangkante entlang.
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Dann gelangt man auf das Hochplateau zum Hunsrück, wo fern der Bundesstraße hinter der Hangkante wieder wohltuende Ruhe für die Ohren einsetzt. Der Weg führt auf Feld- und Wiesenwegen durch weitläufige Rapsfelder teilweise auch an Waldrändern entlang, bis ein größeres Waldgebiet durchquert wird. Immer wieder muss ich stehen bleiben und die Blicke genießen.
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An dieser Stelle werde ich durch ein Warnschild aufgehalten. Ich lausche in den Wald, höre jedoch kein brechendes Geäst oder Motorsägenlärm. Als setze ich verbotenerweise meinen Weg fort und muss wenige Meter weiter über querliegende Bäume klettern. Als ob Rübezahl Mikado gespielt hätte.
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Irgendwo gibt der Wald einen Blick auf Tawern in einem entfernten Tal frei. Hinter dem Wald geht es wieder ein kurzes Stück durch die Felder. Zum Teil über sehr zugewachsene Feldwege und durch Weinberge hinab in Richtung Fellerich.
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Bevor es in den Ort geht, biegt der Weg in den nächsten Wald ab. Über zunächst breite Forstwege folge ich eine Weile dem Abach, bis ich auf einen Pfad treffe der langsam wieder bergan führt. Kurz darauf folgt ein recht knackiger, und nicht kurzer Anstieg durch den Wald, bis ich kurz vor der Kuppe auf einen Hinweis treffe. Es wird eine ausgeschiderte Alternativroute durch ein Orchideengebiet angeboten. Nach 1,6 km trifft man dann fast ohne Umwege wieder auf den Moselsteig.
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Ich folge der Alternative und befinde mich bald oberhalb von Wasserliesch im Naturschutzgebiet „Perfeist“. Die Wege im Orchideengebiet sind zum größten Teil asphaltiert und führen zunächst durch geschützte Wiesen. Dort wo die seltenen Pflanzen wachsen, sind die Flächen durch zusätzlich Barrieren geschützt. Anscheinend war gerade keine Blütezeit. Mir sind jedenfalls keine besonderen Blümchen aufgefallen.
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Ich verlasse das Naturschutzgebiet über einen Asphaltweg an Aussichtspunkten ins Moseltal vorbei und gelange bei der Löschemer Kapelle wieder auf den Moselsteig. Von dort geht es über teils gesicherte Pfade sehr steil durch den Wald bergab. Da es in der vorherigen Nacht geregnet hatte, war der Boden äusserst rutschig. Ohne das Holzgeländer hätte ich bestimmt mehrfach die Textilbremse einsetzen müssen.
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Wie immer findet man zum Schluss noch mehr Bilder in der Diashow und den leicht geänderten Track.

Niederfell – Burg Thurant

Eigentlich war geplant an diesem Tag im Juli 2013 nicht zu wandern, sondern vom Basislager aus irgendwo hin zu fahren und nicht viel zu machen. Es kam jedoch anders. Meine bessere Hälfte war mit der eingebauten Aussichtplattform (Balkon) völlig zufrieden und widmete sich der Bemalung ihrer gefundenen Steine. Ich spielte ein wenig mit meinem GPS-Gerät herum und entdeckte eine neue Funktion. Man kann sich auch zu einem auf der Karte gefundenen Punkt navigieren lassen. Und das auf unterschiedlichen Wegen, je nach Profileinstellung. Eigentlich so, wie man es vom Auto-Navi auch kennt. Jedoch erkennt Otto, wie meine bessere Hälfte mein Wandernavi immer nennt, auch Wald- und Wirtschaftswege sowie Pfade und nutzt diese auch. Das musste ich unbedingt testen. Ich ließ mir die POIs (Points of Interest) in der Nähe anzeigen und entschied mich für die Burg Thurant. Otto machte aus ca. 4,5 km Luftlinie gute 10 km Wanderroute.
Rein in die Wanderschuhe und los.
Zunächst wurde ich rauf aufs Moselplateau geführt. Es war inzwischen Mittag und entspechend warm. so dass ich auf dem ersten Stück schon viel Wasser verbrauchte und mehrmals verschnaufen musste.
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Oben wurde ich dafür wieder mit tollen Panoramen belohnt.
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An einem Schilderkreuz komme ich ins Grübeln. Soll ich mal eben zur dicken Eiche und schauen wer hier dick ist? Oder doch lieber Richtung Weinglas? Aber ich lasse beides und richte mich wieder nach der Gerät.
k-DSCF4086Otto lenkt mich am Waldrand zum Hunsrück an den Feldern vom Moselplateau vorbei, ein paar hundert Meter parallel zum Schwalberstieg, bis es in einen Wald geht. Dort habe ich an einer Stelle einen Blick auf die Wallfahrtskirche Bleidenberg werfen können.
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Hier noch ein Beispiel über welch schönen Pfade mein GPS-Gerät mich geführt hat.
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Ein erster Blick auf Burg Thurant. Die Flagge weht, also ist jemand zu Hause. Nix wie hin.
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Ein Pfad direkt unterhalb der Burg, der recht vergessen schien und ziemlich zugewachsen war führte in Serpentinen den sehr steilen Hang hinauf. Dort musste ich auch ein wenig kraxeln weil umgestürzte Bäume den Weg versperrten. Und ganz oben musste ich mich noch in kurzen Hosen und T-Shirt durch einen Brennesselwald kämpfen
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Als ich dann direkt an der Burg aus dem Busch kam schauten ein paar Touristen etwas verwirrt. Vielleicht weil ich unter dieser Absperrung hervorgekrochen bin.
k-DSCF4111 Der Hinweis fehlte leider am anderen Ende des Weges. Egal. Haupsache ich war oben, wenn auch leicht lädiert.
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Die Burg ist wirklich sehr schön. Eine Besichtigung kann ich wärmstens empfehlen.
Im Burghof befindet sich eine Art Kiosk. Dort bekommt man neben Touristenschnickschnak auch Eintrittskarten, Bockwurst mit Kartoffelsalat und Getränke, was man alles in dem schönen, schnuckeligen Burghof verzehren darf. Ich gönne mir eine Eintrittskarte und eine Flasche Hefeweizen mit Glas zur Erfrischung. Prost. Dann erkunde ich die Burg.
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Nachdem ich alles ausgiebig besichtigt hatte, ging ich hinunter nach Alken und ließ mich dort von meiner besseren Hälfte mit dem Auto abholen. Wie gut dass es moderne Technik gibt.
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Zum Schluss noch für Interssierte mein Track

Ehrbachklamm (Hunsrück)

Im Juli 2013 wanderte ich meine erste Traumschleife. Für das hochsommerliche Wetter mit viel Sonne und hohen Temperaturen war die Ehrbachklamm genau das richtige und nicht sehr weit weg von unserem Basislager in Niederfell.
Von Fotografische Reisen und Wanderungen und Bildwanderung war ich vorgewarnt dass die Wegführung teilweise etwas obskur sein solle.
Geparkt wurde auf einem Wanderparkplatz zwischen Windhausen und Schloss Schöneck. Von dort starteten wir gegen den Uhrzeigersinn, mussten also erstmal oberhalb der Klamm zum anderen Ende.
Zunächst durch ein kleines Waldstück und an einem Feld vorbei.
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Dann bekamen wir auch schon die ersten Probleme. Wenn auch andere, weil die von den anderen beschriebene Problemstelle noch weiter weg war, die wir dann dafür souverän meisterten.
Wir verhedderten uns an einem Hang in einem Wirrwar von Pfaden und uns unklarer Beschilderung.Auch wussten wir nichts von abkürzenden Verbindungswegen und suchten vergebens nach einem auf meinem GPS-Gerät angezeigten Weg, fanden in jedoch nicht, Dafür aber eben andere. Die Klamm erschien greifbar nah, wir konnten den Ehrbach rauschen hören. Ca. 30 m nach vorne und 50 m nach unten.
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Irgendwie  kamen wir wieder auf den richtigen Weg.
Bevor wir in die Teufelschlucht gelangten kamen wir noch durch einen Wald, in dem ein Waldkindergarten ansässig war. Leider habe ich von dort keine brauchbaren Bilder. Jedoch erwähnen möchte ich das nette Schild, das den Wanderer bittet in diesem Waldgebiet nicht an einen  Baum zu pinkeln, weil dahinter ein Kind spielen könnte.
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Als wir endlich an einen größeren Bach kamen, es war der Ehrbach, gingen wir über die breite Brücke und verpassten um ein Haar den Eingang zur Klamm. Abgelenkt wurde ich zusätzlich noch durch ein Hinweisschild zur Lokalität Eckmühle mit Biergarten und alles.
Nun ging es jedoch endlich in die Klamm. An schwierigeren Stellen waren Handläufe angebracht.
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Der Bach hatte im Hochsommer so wenig Wasser, dass wir gelassen und mit trockenen Füßen durch die Klamm wandern konnten.
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Nach der Klamm wäre in der Daubisbergermühle noch eine Einkehrmöglichkeit gewesen, die jedoch auf uns einen sehr unaktraktiven Eindruck machte und wir deshalb weiter marschierten.
Der Weg  hätte noch über Schloss Schöneck führen sollen. Wir verpassten jedoch die richtige Ausfahrt und wanderten statt dessen drum herum. War aber auch schön.
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Auf den letzten Metern kamen wir noch an reichlich wildem Wein vorbei bevor wir wieder zum Startpunkt unserer Tour gelangten.
Meinen gegangen Track lade ich nicht hoch, weil er teilweise doch sehr vom Ursprung abweicht und irreführend sein könnte. *flöt*
Ich verweise deshalb zum Original Traumpfad Ehrbachklamm.

Schwalberstieg

Im Juli 2013 betrat ich zum ersten mal in meinem Leben einen Traumpfad. Den Schwalberstieg an der Mosel. Für unsere Expeditionen ins Umland schlugen wir unser Basiscamp in Niederfell, dierekt unterhalb des Schwalberstiegs auf.  Nach unserer Ankunft am Nachmittag erkundeten wir zunächst die Ansiedlung und tauschten von den Einheimischen Nahrungsmittel und Wasser für unsere Touren ein. Man bot uns auch gleich an gegen gewisse Geschenke an mehr oder weniger öffentlichen Speisungen und Gelagen teilzunehmen, wovon wir in den kommenden Tagen sehr gerne Gebrauch machten.
Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigem Frühstück starteten wir zu unserer ersten Wanderung. Und dies war nicht irgend eine Wanderung, sondern etwas ganz besonderes. Traumhaftes Wetter auf einem Traumpfad, zu dem wir ganz verträumt mal nicht per Pkw, sondern zu Fuß aufbrachen. Vom Lager bis zum Startpunkt waren es nur wenige hundert Meter.

Es ging zunächst über schmale Pfade bergauf durch Waldgebiet.
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Als wir dann weiter oben das Moselplateau erreichten, ging so richtig das Licht an. Die Farben und Aussichten waren sio überwältigend dass wir vor staunen, schauen und fotographieren kaum von der Stelle kammen.
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Dann erreichten wir ein Feld in dem unglaublich viele Mohnblumen in voller Blüte standen. In dem Moment wurde ich emotional überfallen und konnte das Feld nur mit leicht verwässertem Blick durchqueren. Klatschmohn war die Lieblingsblume meiner im letzten Dezember verstorbenen Mutter.
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Der Platz vor der  Röder-Kapelle ist gut ausgestattet für eine Rast.
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Von dort gelangten wir an wie gemalten Bildern vorbei zur Hitzlay, wo man einen tollen Blick auf das Moseltal hat,
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Der Weg führte weiter entlang der Oberkante des Moseltals wo man zwischen den Büschen und Bäumen immer wieder tolle Ausblicke hat.
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Auf einer schattigen Bank genoß ich noch eine Weile den Blick aufs Moseltal und trat den lebenden Beweis an, dass ich um ein paar Fransenlängen größer bin als der gegenüber liegende Weinberg.
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Dieser letzte Abschnitt führte an einem Klangobjekt vorbei, das ich natürlich ausgiebig erklingen lassen musste,
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zur Mönch-Felix-Hütte, ein letzter toller Aussichtspunkt auf dieser Tour.
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Dann ging es noch die letzten Meter wieder steil bergab zum Ausgangspunkt.
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Zum Tagesausklang genossen wir noch von unserer am Basislager angebauten Aussichtsplattform den Moselsonnenuntergang bei einem Schoppen Moselwein.
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