Traumschleife Baybachklamm

Pläne schmieden und ändern … eine meiner liebsten Beschäftigungen, wenn das Endresultat zufriedenstellend, oder besser ist.
Meine Wanderpartnerin und ich hatten ursprünglich vor an diesem Tag durch irgend welche Weinberge an der Mosel zu kraxeln. Ein weiterer Wanderfreund, der zur selben Zeit in der Gegend auf Urlaub war, bekam das irgendwie mit und meinte dass das keine gute Idee bei angesagten 30°C und mehr sei. Er ludt uns ein ihn durch die Baybachklamm zu begleiten. Nach kurzer, kaum erwähnenswerter Abstimmung sagten wir zu und trafen uns fast pünktlich zur verabredeten Zeit auf dem Wanderparkplatz bei Heyweiler, dem Anfang der Traumschleife, die wir im Uhrzeigersinn erwandern werden.

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Nach wenigen Metern geht es schon recht steil bergab ins Buchbachtal.
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Kaum sind wir unten, geht es auchschon wieder steil noch oben auf das Hunsrückplateau, an Steffenshof vorbei. Hier kann man die ersten, wenigen Fernblicke in den Hunsrück genießen.
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Wer sich bis zu diesem Pavillion die Schuhe beschmutzt hat, bekommt hier Gelegenheit zur Zwischenreinigung.
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Kurz hinter Steffenshof tauchen wir wieder ein in den schattigen, kühlen Wald und folgen dem Prinzbach immer tiefer ins Tal.
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Der Weg führt vorbei an alten Zeitzeugen des Schieferabbaus im Hunsrück.
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Schließlich gelangen wir an den Baybach.
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Vorbei an schroffen, moosbewachsenen Felsen bekommen wir einen ersten Eindruck wie tief der Bach sich im Laufe der Zeit in den Fels gegraben hat.
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Auf der Hälfte der Strecke erreichen wir die gut besuchte Schmausemühle. Sogar Reitergruppen sind hier herzlich willkommen. Mit Ach und Krach finden wir noch drei Sitzplätze teils im Schatten und gönnen und eine kleine gastronomische Erfrischung. Hier spüren wir die sengende Hitze der Sonne und sind heilfroh dass wir an diesem heißen Mittag nicht in irgend welchen Weinbergen halb verdursten und uns die Haut verbrennen. Vor lauter Hitze habe ich es versäumt die Mühle selbst abzulichten.
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Danach folgen die ersten leichten Kletterstellen, die ein wenig Trittsicherheit erforden und durch Stahlseile gesichert sind, die ausreichenden Halt geben.
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Die wiederaufgebaute Heyweiler Mühle wurde auch schon länger nicht betreten.
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Es folgen im weiteren Verlauf noch ein paar Seilgesicherte Stellen, die jedoch für den halbwegs geübten Wanderer kein Problem sein dürften. Dann verlassen wir den Baybach und Folgen dem Frankweiler Bach. Auch dieser führt durch ein wildromantisches Tal.
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Ach ja! Wir müssen ja auch wider hinauf. Es erfolgte der unvermeidliche Schlussanstieg auf eine weitere Freifläche und wieder zurück in den Wald. Auf diesem letzten anstrengenden Abschnitt wurden wir dafür immer wieder mit sehr schönen Aussichten belohnt.
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Fazit:
Die Traumschleife Baybachklamm ist mit ihren ca. 10 km eine sehr gute Alternative in der Sommerhitze. Eine schöne Klammwanderung durch den Hunsrückschiefer. Entlang des Baches führt die Tour über schmale Pfade vorbei an felsigen, mit Moos bewachsenen Hängen. Sehr kühl und schattig, trotzdem mit einigen Freiflächen inklusiver schöner Aussichten. Sehr gut und empfehlenswert eine Einkehr in die Schmausemühle auf der Hälfte der Strecke.

Links zur Tour:
Traumschleife Baybachklamm
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