Von Gruiten ins Neandertal

Eine Streckenwanderung, auch gut für ÖPNV-Benutzer, gefunden im Wanderführer „Bergisches Land“ von Hikeline. Es geht vom S-Bahnhof Gruiten zum S-Bahnhof Hochdahl. Erwähnenswert ist dass die Wanderung im Neandertal endet, wo man noch eine kleine Zusatzrunde drehen, oder das Neanderthalmuseum besuchen kann.
Den anreisenden Autofahrern sei noch gesagt dass die P+R Parkplätze im Großraum Düsseldorf werktags schon gegen acht Uhr recht voll sind. Der Parkplatz am Gruitener Bahnhof ist jedoch recht groß und war an diesem Dienstag gegen 10.30 Uhr noch nicht ganz voll.
Von dort ging es ging es recht schnell an den Ortsrand, wo lustige, kleine Kerlchen den Verkehr zur Vorsicht warnen.
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Gruiten wird verlassen und in einem Bogen geht es durch den Haaner Teil Osterholz an Haus Pook, einem Hotel mit Gastronomie und einem Wildgehege vorbei.
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Dann war erst mal Ende Gelände. Das letzte Unwetter hatte auch hier deutliche Spuren hinterlassen, die noch nicht beseitigt wurden. Aber mit großen Schritten ließ sich das Hindernis überwinden.
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An einem älteren Warnschild vorbei bemerkten wir dass wir uns ein paar Meter auf dem Eulenkopfweg befanden. Auch befindet sich hier in unmittelbarer Nähe das Naturschutzgebiet „Grube 7“, ein ehemaliger Kalksteinbruch.
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Am Ende des Bogens gelangten wir an den nördlichen Teil Gruitens, das sogenannte historische Dorf, mit sehr sauber geplegtem Fachwerk. Hier lohnt es sich das Tempo zu drosseln um zu schauen.  k-DSCF4455 (2)k-DSCF4453 k-DSCF4456 k-DSCF4458 k-DSCF4461 k-DSCF4462
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Bei der ehemaligen Nikolauskirche, dem ältesten Bauwerk der Stadt Haan, aus dem Jahre 1075, sucht man das Kirchenschiff vergebens. Dieses fehlt bereits seit dem 19. Jahrhundert.

 

 

 

 

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Weiter geht es auf dem bequemen, gut befestigten Wegen, bis zur Gastwirtschaft im kühlen Grunde, die leider nur Freitags bis Sonntags geöffnet hat.
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Auch hier im Wald unübersehbare Sturmschäden. Dort kommt man an einem ehemaligen Kalksteinofen vorbei.
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Entlang der Düssel vorbei an Mühlen, Schnecken, Wiesen, Fachwerkhäuschen und Teichen.
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…. kamen wir bis zu dieser überdeutlichen Absperrung wegen Baumsturzgefahr. Anhand der Beschilderung erkannte ich dass wir uns bereits im Neandertal befanden. Eigentlich hätten wir an dieser Stelle geradeaus zum bis zum Museum weitergehen wollen. So waren wir gezwungen einen anderen Weg einzuschlagen, der die Gesamtstrecke ein wenig verkürzte, aber dafür das Museum, das wir ohnehin nicht besuchen wollten, aussparte. Ein Stück weiter hätten wir nochmals die Möglichkeit gehabt zum Museum zu gelangen. Da uns jedoch die Abkürzung so ausgesprochen unangehm war und wir uns wieder auf der vorgegebenen Strecke befanden, zogen wir die letzten paar hundert Meter durch bis zum S-Bahnhof Hochdahl, wo die Wanderung endete.
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Hier ist mein aufgezeichneter Track.

Neandertal

Ende März 2013 begab ich mich auf Spurensuche nach meinen Urahnen im Neanderthal. Weil ich sehr früh dort ankam hatte ich noch freie Parkplatzwahl. Da ich mich dort nicht auskannte und keine Lust hatte einen kostenfreien Parkplatz zu suchen, zog ich einen Parkschein für 6 Std und stiefelte los.
Was ich fand war in erster Linie Gegend und umgefallene Wisente.
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Dahinter ging es teils über Stufen hinab in ein Bachtal und dann wieder treppauf.
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Auf der folgenden Kuppe traf ich auf diese teuflichen Rinder, genannt Muflons.
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Über schmale Pfade durch den Wald.
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Der Weg führt wieder ins Tal der Düssel, vorbei an Steeg.
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Ein Stück der Düssel entlang, an der Winkelsmühle vorbei.
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Schade dass ich hier nicht vor Anker gehen darf.
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Der Weg führt mich heraus aus dem Tal …..
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…. über eine recht langweilige, ländliche Ebene, mit zum großen Teil asphaltierten Wegen, die ich nicht für würdig befand zu fotografieren. Schnurstracks auf ein Mettmanner Wohngebiet zu. Unmittelbar davor biegt der Weg zum Glück nach links ab in das Hellenbrucher Bachtal hinein. An der erfreulicherweise geruchslosen Kläranlage vorbei,  komme ich nach Hellenbruch, wo früher ein Schloss stand, heute ein Altenheim. Ich unterquere die südliche Umgehungsstraße von Mettmann.
k-DSCF1395Der restliche Weg zurück zum Ausgangspunkt entlang des Mettmanner Bachtals verläuft zwar im Wald, aber die vielbefahrene Landstraße nach Mettmann führt ebenfalls durch dieses Tal und der Verkehrslärm nervt dann doch etwas.

Auf dem Abschnitt lasse ich mich nochmal auf einer Bank nieder und amüsiere mich eine Weile über die Sonntagsspaziergänger, die auf dem teils matschigem Weg doch arge Fortbewegungsprobleme in ihren Lackschuhen haben.
Als wieder am Parkplatz ankomme herscht dort leichte Jahrmarktstimmung. Jedoch ohne die dazughörigen Buden.
Da ich noch genug Zeit habe, gönne ich mir noch ein wenig Kultur, checke ins Neandethalmuseum ein und finde endlich ein paar meiner Urahnen ….
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Nachwanderer finden hier meinen aufgezeichneten Track.