Eulenkopfweg Teil 3

Der ursprüngliche Plan war Teil 3 und 4 zu verbinden wie die ersten beiden Teile. Auf Grund der kurzen Tage im November habe ich davon mal Abstand genommen. Das war auch gut so. Aber dazu später mehr.
Nach meiner eigenen Planung bin ich in Schöller gestartet statt in Düssel und bin dann noch in entgegengesetzter Richtung gegangen, wie in der Beschreibung auf Berg-Mark-Wege empfohlen, wo auch alles weitere zur Strecke zu finden ist. Die Strecke ist bis auf ganz wenige Abschnitte gut markiert. Vom Wanderparkplatz in Schöller, einem winzigen Ortsteil von Wuppertal, bin ich also gestartet.
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Selbst um kurz nach zehn Uhr steht die Sonne noch sehr tief und zieht lange Schatten. Ich verlasse den kleinen Ort über den Schöllerweg in Richtung Bundesstraße 7.
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Nachdem ich wenige hundert Meter der Bundesstraße gefolgt bin, gelange ich direkt hinter der Zufahrt zu den Kalkwerken Oetelshofen an eine Eisenbahnunterführung. Hinter dem kurzen Tunnel biege ich nach rechts ab und komme auf das weit verzweigte Gelände der Kalkwerke, das auf öffentlichen Wegen und Staßen zu durchqueren ist. An einer Industrieanlage ertönt ein ständiges Maschinendröhnen. Die Anlagen werden also selbst am Totensonntag nicht abgeschaltet.

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Es geht weiter an einem kleinen Reiterhof und einer kleinen Wohnsiedlung vorbei. Hier und da erhasche ich einen Blick in die Weiten und Tiefen des Kalkabbaugebietes.
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Hier ist die Entstehung eines sogenannten Tillmannsdorfer Sattel zu bewundern.
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Hinter diesem Naturdenkmal folgt ein erster kurzer Abschnitt mit einem gut befestigtem Waldweg. Ein Stück weiter fällt mein Blick auf den Ort Düssel. An dem Flüsschen Düssel treffe ich wieder auf den zweiten Teil des Eulenkopfweges. Die beiden Wege verlaufen parallel bis zum Dorfplatz. Wenn man der „2“ folgt, kommt man nach wenigen Metern, bei der Kirche, an ein paar netten Einkehrmöglichkeiten vorbei. Ich folge aber hier der „3“ und gleichzeitig eine Weile dem Neanderlandsteig.
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Endlich sehe ich einen schmaleren Weg, der allerdings auch gut befestigt ist. Die Freude vom Asphalt herunter gekommen zu sein wärt aber nur kurz. Es geht weiter über gut befestigte Wirtschaftswege an einem Hof vorbei und über einen kurzen Wiesenpfad, bis ich mich auf einem gepflastertem Fahrweg wiederfinde. Dieser führt auf einem kleinen Höhenkamm über Wiesen und Felder mit Fernblicken auf den „Eckbusch“, einem Wuppertaler Ortsteil, und auf die Kalkwerke.
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Ich verlasse den Pflasterweg und biege ab auf einen breiten Wirtschaftsweg. Dieser fühhrt mich über einen Reiterhof zum Ortsteil Hahnenfurt, wo ich wieder auf die Bundestraße 7 treffe.
Da ich mich am Ortsausgang befinde, wird hier etwas schneller gefahren. Sicherheitshalber suche ich Schutz hinter der Leitplanke. Es geht vorbei an Gut Heresbach, aus dem 15. Jahrhundert, bis kurz vor die Bahntrasse, wo ich endlich die Rennstrecke wieder verlasse.
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Noch ein kurzes Stück Über einen Wirtschaftsweg neben den Gleisen entlang und schon ist Schöller wieder in Sicht.
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Der letzte erhaltene Rest des ehemaligen Rittergut Schöller, sind der Bergfried und ein Teil der ehemaligen Burgmauer.
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Fazit:
Ein Wanderweg mit einem sehr hohen Hartbelaganteil. Eher etwas für einen ausgedehnten Sonntagsspaziergang und saubere Schuhe bei trockener Witterung. Ca. 12 Kilometer ohne nenneswerte Steigungen, jedoch einigen schönen Weitblicken und interessanten Einblicken in den Kalksteinabbau.

4 Gedanken zu „Eulenkopfweg Teil 3

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