Bergisch-Neukirchener Rundweg

Schön ist es immer wieder wenn Tracks schon eine gefühlte Ewigkeit auf der Festplatte schlummern und man sich nicht mehr eindeutig an die Quelle erinnern kann. In diesem Fall stolperte ich über den Bergisch-Neukirchener Rundweg in meiner Sammlung. Gefunden hab ich ihn ursprünglich bestimmt, wie viele andere Wege, auf der Seite von berg-mark-wege.de. Für die genaue Wegbeschreibung, ÖPNV-Hinweise, Karten und den Track verweise ich dort hin und gebe hier meine subjektiven Eindrücke wieder.
Ich hatte an diesem Sonntagmorgen einen Frühstart und war schon um neun Uhr am Haus Diepental, dem Start- und Endpunkt dieser knapp 17 km langen Wanderung. In Anbetracht der Uhrzeit, war dort noch nichts los. Mir begegneten dort zwei Jogger und drei Hunde, nebst Halter. Dierekt am anderen Ufer der winzigen Talsperre durchquere ich das erste, kleine herbstliche Waldstück.
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Im angrenzenden Wohngebiet Linde wird klar dass dieses Gebiet gut erschlossen ist und eine Vielfalt von Wanderwegen bereit hält. Wenige Meter weiter unterquere ich die Balkan-Trasse, eine stillgelegte Bahnstrecke.
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Dann geht es weiter, teils auf schmalen Pfaden, über Feld-, Wald- und Wiesenwege.
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An diesem Schild hab ich mich erst mal vorsichtig umgesehen, ob mich jemand beobachtet. Leider hatte ich mein Kleid und meine Puppe nicht dabei.
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Etwas weiter, kurz vor einem Teich, schlummerte wie im Dornröschenschlaf eine alte, verlassene, geräumige Wohnbaracke
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Bei der Ortschaft Atzlenbach gelange ich an den Leverkusener Obstweg, der mich auf eine Hochebene führt.
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Von hier aus sehe ich durch den Dunst in der Ferne den Kölner Dom und die Schornsteine von Bayer in Leverkusen.
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Dann geht kurz durch ein Wohngebiet von Bergisch Neukirchen.
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Hinter dem Ort geht es vorbei an einigen Pferdekoppeln, zur nächsten Ortschaft Imbach. Dort kann man einige alte Fachwerkhäuser bestaunen.
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Nach dieser Ortschaft geht es weiter über Wiesen und Felder bis über die Bahnstrecke Köln – Wuppertal. Kurz dannach gehe ich ein paar Meter parallel zur Güterbahnstrecke Opladen – Düsseldorf.
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Schließlich biege ich ab und gehe einen Hang hinunter bis ich wie zufällig auf die Wupper treffe. An dieser Stelle unterquere ich dann die Bahnstrecke nach Wuppertal und gehe noch eine Weile am Wupperufer entlang.
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Schließlich verlasse ich den Wupperlauf, überquere eine Landstraße und gehe in Serpentinen weiter einen Hang hinauf in ein sehr schönes Wald- und Naturschutzgebiet zwischen Leverkusen und Leichlingen.
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Ich hoffe dass der Maurer rechtzeitig nach draussen gelangt ist.
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Hinter diesem schönen Abschnitt gelange ich auf ein Feld in direkter Nachbarschaft zu einem weiteren, langweiligen Wohngebiet, das ich leider auch durchwandern muss.
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Dieses Wohngebiet von ca. 900 m Länge, war so langweilig, dass es mir kein Foto wert war.
Als ich endlich wieder die Zivilisation verlasse, komme ich ins Murbachtal zur Wietsche Mühle, wo man innerhalb der Öffnungszeiten einkehren könnte.
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Von hier aus gehe ich weiter entlang des Murbachs.
Es war inzwischen früher Nachmittag und Meter für Meter nahm ab hier die Sonntagsspaziergängerdichte zu. Es konnte also nicht mehr sehr weit bis in Diepental sein.
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Schließlich kam ich wieder an die Diepentalsperre. Menschen saßen in der Herbstsonne an ihrem Ufer und am Wegesrand. Der Parkplatz war mittlerweile hoffnungslos überfüllt und in der angeschlossenen Restauration war es schwer einen Platz zu ergattern. Ich gönnte mir schnell noch einen Abschlusstrunk und suchte dann das Weite.
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Fazit:
Der Bergisch-Neukirchener Rundweg von knapp 17 unanstrengenden Kilometern bietet viel Abwechslung und führt in erster Linie über gut befestigte Wald- und Feldwege. Er beinhaltet auch einige schmale Pfade und Weitblicke. Innerhalb der Wohngebiete geht es natürlich über Asphalt. Im Bereich der Wupper und später im Naturschutzgebiet war der Weg aufgrund hoher Feuchtigkeit stellenweise recht geschmeidig.

Eine völlige Trockenlegung der Diepentalsperre stand in 2013 kurz bevor. Wie es dazu kam und wie es weiter geht ist in der örtlichen Presse nachzulesen.

Zu guter letzt noch meine kleine Diashow

Ein Gedanke zu „Bergisch-Neukirchener Rundweg

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