Bergischer Panoramasteig Etappe 2

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Ich saß frühzeitig im Auto, hatte ausreichend Zeit und konnte mich ganz gemütlich ohne Zeitdruck auf den Weg machen. In Lindlar am Freilichtmuseum war ich mit meinem Wanderpartner verabredet. Ich habe mein Navi gebeten mich auf dem kürzesten Weg dorthin zu führen, was eben nicht der schnellste ist. So kam ich tatsächlich wenige Minuten zu spät.
Diese Etappe führt bei „Bergisches Wanderland“ von Lindlar nach Biesfeld. Unter dem Link ist auch alles weitere, wie Karten, GPX-Daten, Anfahr- und Parkmöglichkeiten, ÖPNV und Rückfahrmöglichkeuten zu finden. Wir sind allerdings in Gegenrichtung gegangen.
Die nächste Hürde war auf dem Weg nach Biesfeld in Form einer gesperrten Straße. Wir nahmen einen anderen Abzweig, was zur Folge hatte dass mein Navi mich pausenlos dazu aufforderte zu wenden. Normalerweise dauert es nicht sehr lange bis es die Route neu berechnet. Aber diesmal quäkte es sehr beharrlich: „Wenn möglich, bitte wenden.“ Zum Glück verfügte mein Wanderpartner über einen besseren Orientierungssinn und wies mir den Weg bis das Navi kurz vor dem Ziel endlich fertig mit rechnen war.
Nun ging es endlich los.
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Leider war das Wetter an diesem Tag nicht sehr fotogen, dafür aber trocken und für mich angenehm temperiert. Der Weg war sehr abwechlungsreich, wenn auch ein wenig waldlastig. Trotzdem gab es auch auf dieser Etappe ausreichend Panorama.
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Bis auf ausgesetzte Kletterstellen waren wohl alle Wegarten vertreten.
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Bedauerlicherweise müssten wir auch einige Male über Asphalt gehen.
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Dieser Platz war für eine Rast optisch sehr einladend. Zu diesem Zeitpunkt leider etwas unappetitlich da auf allen umliegenden Wiesen frische Gülle ausgebracht war. Also gingen wir, im wahrsten Sinne des Wortes, immer der Nase nach weiter.
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Verwegen unter umgestürzte Bäume und durch hölzerne Sicherheitsschleusen.
In Gedanken ertönte immer das Alarmsignal bis wir uns allen metallenen Utensilien entledigt hatten.
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Schließlich kamen wir zum einzigen wirklich negativen Teil der Strecke. Es ging durch ein kleines, aber hässliches Gewerbegebiet in Hommerich, das eigentlich besser umwandert werden sollte.
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Dafür ging es in dem direkt angrenzenden Wald sehr kräftig bergauf. Der Hang hatte für mich schon einen recht alpinen Charakter. Fluchend quälte ich mich hoch und wünschte innerlich, besser andersherum gegangen zu sein. Mein Navi sagte heut morgen schon: „Bitte wenden.“
Aber das relativierte sich beim nächsten längeren Gefälle wieder.
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Teilweise war der Weg durch Forstarbeiten aufgewühlt und schlammig. Aber zum Glück ging es hier durchs trockenere Abseits.
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Dieses schmucke Fachwerk lädt den müden Wanderer ein zu Bett und Frühstück.k-DSCF5622k-DSCF5623

Den Sehnerv langsam wieder zur Ruhe kommen lassen.
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Und weiter geht es.
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Ich hab schon viel gesehen. Doch die alte Dampflok im Garten stellt das alles Gesehene in den Schatten.
Es handelt sich hierbei um den Banhof Linde an der ehemaligen Bahnstrecke Köln – Hoffnungstal – Lindlar. Die Strecke wurde 1960 für den Personenverkehr und 1966 für den Güterverkehr stillgelegt. Der Bahnhof und das umliegende Gelände befinden sich seit 1972 in Privatbesitz.
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Die ehemalige Trasse der Sülztalbahn dient heute als Rad- und Gehweg.
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Und fast sind wir am Ziel dieser Etappe.
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Fazit:
Die zweite Etappe des Bergischen Panoramasteigs ist sehr abwechslungreich was die Wegbeschaffenheit betrifft. Auch hier ist die Beschilderung sehr gut. Und das sogar in Gegenrichtung. Es gibt viele Waldabschnitte und herrliche Aussichten. Als sehr negativ bewerte das Gewerbegebiet in Hommerich. Laut Karte ist das aber gut zu umgehen.

Hier ist mein aufgezeichneter Track und mehr Informationen sind zu finden bei: Bergisches Wanderland – Panoramasteig Etappe 2

und weitere Fotos in meiner kleinen Diashow.

6 Gedanken zu „Bergischer Panoramasteig Etappe 2

  1. Mmmh echt schade mit dem Wetter, ich glaube für diese Ecke ist Wetter mit blauem Himmel besonders angeraten, wirkt sonst etwas trist. Hattest aber, wenn ich das richtig gesehen habe, auch den Garant für Regen mit dabei 😛

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