Burgholz – Klosterbusch – Eichenheidbusch

Das waren wieder sehr viele Pfade und sehr viel Wald nahe der Wupper zwischen Sonnborn und Kohlfurth.
Als Start und Ziel hab ich mir völlig uneigennützig wegen der Schlusseinkehr das Strandcafe direkt an der Wupper ausgesucht. Von dort ist man nach wenigen Metern schon im Wald.

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Zunächst führte der Weg ins Kaltenbachtal am Manuelskotten vorbei. Hinter dem Kotten verlasse ich das Tal in Richtung Burgholz.
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Nach dem ich die Solinger Straße überquert habe, bin ich schon im Staatsforst  Burgholz, einem recht großen Waldgebiet, in dem sich auch das größte Arboretum Deutschlands befindet. Dort stehen einige Bäume die man hierzulande eher nicht findet.
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So schlängelt sich mein Pfad weiter durch diesen Wald bis hinunter zum Burgholzbach, wo sich bis vor wenigen Jahren noch der Nöllenhammer befand und von dort wieder steil hinauf in Richtung Hensges-Neuhaus. Und wieder hinab zum Bach.
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‚Wie man sieht gibt es hier viele Pfade und Wege. Dem Navi sei Dank dass ich mich nicht verlaufen habe.
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Oft ist der Pad auch nur noch schwer zu erkennen, oder gar nicht vorhanden. Wer den Weg nachgehen möchte sollte ein Navi mit diesem Track, oder eine sehr gute Karte benutzen.
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Bei dem vielen Auf-und-Ab muss ich auch hin und wieder auch mal ein wenig verschnaufen. Da kam mir dieser niedliche Baumstumpf gerade recht.
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Bis ich zur Trasse der ehemaligen Burgholzbahn, auch Samba wegen des schaukelnden Schienenbusses genannt, kam. Die stillgelegte Bahnstrecke, die heute als Rad- und Wanderweg dient, verbindet die Stadtteile Elberfeld und Cronenberg. Aus einem Teil der Gleise hat man Zaunpfosten gemacht. Die werden wohl noch eine Weile halten.
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Nach der kurzen Stippviste an der Sambatrasse werde ich auf einen Pfad umgeleitet und komme an einem Stolleneingang vorbei.
Nein, das ist nicht der Burgholztunnel.
Kurz danach komme ich wieder auf die Trasse in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Bhf Burgholz. Heute ist das eine Gaststätte mit Biergarten und zivilen Preisen. Das musste ich mir natürlich etwas genauer ansehen und ein wenig Flüssigkeit zuführen.
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An der Kaisereiche verließ ich schließlich die Trasse endgültig. Der folgende Abschnitt war nicht so schön weil mich die L 418 pausenlos anbrüllte.
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Bei diesem Schild musste ich innehalten und scharf nachdenken. Ich dachte so messerscharf dass mein Gehirn fast blutete. Aber ich kam einfach nicht hinter das wofür und warum. Ausserdem wollte ich vor Sonnenuntergang wieder zurück sein.

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In der Rutenbeck hinter der Jugendfarm überquerte ich endlich die Wupper.
So, jetzt nur noch schön gemütlich am Fluss entlang …
Aber falsch gedacht. Mein Weg führte mich nochmal richtig hoch in Richtung Solingen durch den Klosterbusch und den Eichenheidbusch.
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Hier gab es dann zur Abwechslung auch mal einen breiteren Wirtschaftsweg.
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Am Friedenstal kam nochmal ein kurzer, aber knackiger Anstieg die schmale Straße hinauf und ein Stück weiter ging es wieder einen steilen Pfad hinunter bis ans Wupperufer. Endlich wieder heil am Amazonas des Bergischen Landes angekommen, musste ich erst einmal meinen Otto befragen ob ich nun unten bleiben darf. Erleichtert war ich als ich die Lizenz zum Untenbleiben erhielt.
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Wie gesagt war der Rest des Weges von nun an relativ flach, aber teilweise auch Regenwald gleich.
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Und dann nach den ersten Metern wieder in der Zivilisation. Balkonpflänzchen in hohlen Betondingern säumen wie Bäume eine Allee, die frostgeschädigte Straße. Sie weisen mir den Zieleinlauf zur finalen Kohlfuther Brücke, wenige Meter vor meinem eigentlichen Ziel, dem Strandcafe.
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Selbst die Gelegenheitskanuten haben mir bei ihrer pünktlichen Durchfahrt zugejubelt.
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Fazit:
Es waren am Schluss anstrengende 19 km Strecke mit 680 zu überwindende Höhenmeter, wovon einige recht steil waren. Viel zu sehen gibt es unterwegs nicht, da man meistens im dichten Wald ist und viel auf schmalen Pfaden geht, wo man aufpassen sollte wo man hintritt. Eine angenehme Überraschung war der Boxenstop im Burgholz am ehemaligen Bahnhof der Sambatrasse.
Ein Minus bekommt ganz klar das Stück parallel zur L 418 sowie deren Überquerung. Die später deutlich zu hörenden Fahrgeräusche der L 74 waren nicht ganz so schlimm, weil der steile Abstieg und der darauf folgende Regenwald meine volle Konzentration forderten.

Und hier geht es zur Diashow mit noch mehr Bilder und zum Track.

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