Wanderteufel auf der Natursandsteinroute bei Nideggen

Mit diesem Beitrag muss ich ein wenig aufpassen dass ich beim Thema Wandern bleibe. Da das nicht ganz einfach wird, verweise ich als bergische Jong mal auf das Kölsche Grundgesetz.
Ich kann und möchte auch auf keinen Fall verschweigen dass in diesem ganz besonderen Fall einige Menschen der Virtualität entstiegen um sich in der Realität zu begegnen.

Und das kam so:
Beim Internetsurfen und Verheddern in Sozialen Netzwerken stieß ich vor einiger Zeit nicht nur auf die Facebook Gruppe „Wanderteufel„, sondern auch dazu. Innerhalb dieser Gruppe imponiert man sich gegenseitig mit Wanderungen, Wandergebieten, Kilo- und Höhenmeterangaben, Wanderschuhmarken, Navigationsgerätschaften, Fotografien, Karomuster auf Hemden, Überlebenseinkehrempehlungen, Rücksäcke und, und, und … und und.
Offiziell nennt man das dann Austauschen (zwinker, Geste für doppeltes Anführungszeichen ganz oben).
Nachdem man sich im Netz halbwegs kennen gelernt hatte, war es an der Zeit sich auch mal live und in Farbe zu sehen, hören, riechen usw.. Ein paar Mitgleder hatten sich im Vorfeld schon das ein oder andere mal zum gemeinsamen Wandern getroffen und es gab im auch schon ein kleineres Treffen im Vorjahr. Diesmal waren aber die meisten viel neugieriger aufeinander als je zuvor. Mich eingeschlossen. Durch die vielen Postings und Kommentare bei Facebook ist schon über Monate eine große Vertrautheit entstanden. Genau mit dieser Eigenschaft ist die große Zusammenkunft zu beschreiben. Vertrautheit. Es war vertraut schön, belebend lustig und nicht zuletzt ermüdend anstrengend. Obwohl …. wandern mussten wir ja auch noch ein wenig. Aber diese Anstrengungen traten so weit in den Hintergrund dass es nicht weiter zu erwähnen ist.
Zwei Mitglieder der Wanderteufel und gleichzeitig Mitglieder im Eifelverein übernahmen freundlicherweise und ortskundig die Organisation. Treff- und Zielpunkt war Gut Kallerbend in Zekall-Nideggen, wo wir selbstverständlich zum Abschluss einkehrten.
Von dort ging es zunächst über die Rur bis Gut Mausauel und dann steil hinauf auf den Hang um die Blick ins Rurtal zu genießen.

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So wanderten wir diesem langen, der Rur folgenden Hang entlang, an Rath vorbei in Richtung Nideggen.
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Über schmale Pfade ging es durch die bewaldete Hanglage an bedohliche Felsen vorbei, bis zu einem kleinem Felsplateau, wo wir zum x-tenmal von der Aussicht überwältigt, spontan eine kleine Rast einlegten. Die Christinenley.
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Burg Nideggen ist schon zum Greifen nah.
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Nideggen selbst dann ein sauber herausgeputztes mittelalterlich anmutendes Örtchen im Schatten seiner Burg, mit unterschiedlichen Einkehrmöglichkeiten.
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Der große Blecherne hält Wache über ein benachbartes Privatgrundstück. Ich traute mich etwas näher heran um nachzuschauen ob ihm jemand inne wohnt. Aber alles dunkel unterm Schurz, also niemand zu Hause. Dafür wurden wir im Burginnern mit mittelalterlicher Musik von zwei Spielleuten empfangen.
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Nachdem wir uns in Nideggen mit einem Eis gestärkt, auf der Burg ein wenig umgesehen hatten, ging es wieder langsam wieder talwärts auf der Buntsandsteinroute, auch an ein paar ausgewiesenen Kletterfelsen vorbei.
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Von Ort Abenden aus ging es unterhalb der Burg noch ein gutes Stück entlang der Rur zurück zum Ziel, Gut Kallerbend, flüssigem Wandergold und üppigen Kuchenportionen.
k-DSCF3812k-DSCF3810 k-DSCF3816 k-DSCF3819An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals bei allen Organisatoren, Mitwanderern, Späterdazustoßer, Kellner- und innen, Fahrer und Mitfahrer … und Vergessenen.
Es war ein wunderschöner Wandertag der mir unglaublich viel Spaß gemacht hat.
Elke von Fotografische Reisen und Wanderungen hat es ja auch schon auf den Punkt gebracht und ist auch ein weinig auf die Persönlichkeiten eingegangen. Daher kann ich mir das hier ersparen ;). Danke Elke.

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Weiteres findet ihr dazu, soweit schon verfasst, bei:
Eifelsüchtig
Guidowke´s wandelblog flämisch / deutsch
Hiking Touren
Wanderwegewelt

Wanderwille

Nicht vergessen habe ich meine Diashow und den Track.

12 Gedanken zu „Wanderteufel auf der Natursandsteinroute bei Nideggen

  1. Wirklich tolle Fotos. Mein ehrlicher Neid ist mit Dir. Zum Glück war ich dabei. Sonst hätte ich das Gefühl was wirklich großartiges verpasst zu habe,

    Liebe Grüße
    Jürgen.

  2. Super Fotos! Ein tolles Gemeinschaftserlebnis und verlangt nach Wiederholung. Schön dabei gewesen zu sein!

    Viele Grüße vom Niederrhein
    Johann

  3. Das Video ist mal wieder klasse geworden.
    Je mehr ich von euren Berichten lese desto klarer wird: Beim nächsten Mal muss ich auf jeden Fall mit 🙂
    Liebe Grüße
    Elke

  4. Hast du wunderschön gemacht und formuliert; das freut mein kleines Herzchen und lässt mich an schöne Stunden mit äußerst liebenswerten Menschen, einer wunderschönen Wanderstrecke bei feinstem Wetter und einem tollen festen und flüssigen Ausklang in Gut Kallerbend erinnern ❤

    • Oh, ein angewandtes Semikolon. Sieht man sonst ja nur noch in Verbindung mit Smilies oder auf echtem Papier. Ich bin entzückt. 🙂
      Andrea, das Wander-Treffen war auch mir ein Fest. Und das anschließende, weitere Treffen gab mir den Rest.
      Danke fürs Mitnehmen dahin.

  5. Ist ein schöner Bericht geworden, Uwä 🙂 Danke fürs Erwähnen und für die schönen Bilder und natürlich für deine nette Gesellschaft. Zu Wandererfahrungen im Hohen Venn schicke ich dir später was. Wenn ’s dir zu lange dauert, melde dich ruhig. LG, Guido

    • Ich danke dir Guido. Es war mir eine echte Freude dich persönlich kennen zu lerrnen. Was das Hohe Venn betrifft, machen wir uns keinen Stress. 😉 Davon gibt es schon mehr als genug in der Welt

  6. Na jetzt habe ich den ersten WANDERbericht zu diesem Tag gelesen.
    Du hast schöne Fotos dazu geschossen, trotz wanderns und plauschens, echt cool

    Es grüßt dich aus dem nassen Leverkusen, die Wanderelke

    • Ich war selber überrascht 170 Schüsse geschafft zu haben. Die Fotos der anderen können sich aber auch sehen lassen. Ist ne schöne bunte Mischung insgesamt.
      Mein Ölberch is heute auch mehr nass als fettig 😉

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