Herbringhauser Acht

Da schlummerte schon eine ganze Weile ein Track in meiner Sammlung, den ich fast schon vergessen hatte. Nach genauerer Betrachtung stellte ich fest dass es ganz in der Nähe ist. Da es nach meiner letzten, für mich etwas längeren Wanderung bereits wieder in den Füßen juckte, war die Entscheidung leicht. Nah und jucken ist bei mir spontan. Und die Gegend war mir auch unbekannt. Dass ich im Verlauf  in mir bekannte Gefilde vorrücken würde, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Bütterchen, Äpfelchen und Fläschchen waren schnell verstaut, ein schneller Griff nach den Wanderlatschen und ab die Post.
Nach schlappen 23 Minuten war ich am Startpunkt, einem kleinen Wanderparkplatz unmittelbar neben der Autobahn, bei der Olper Höhe, einem winzigen Ortsteil von Remscheid.

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Das Tanzlokal hat bestimmt schon bessere Zeiten erlebt. Besonders hinten herum.
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Offensichtlich ist kein Wolfspelz unter ihnen. So kann ich gefahrlos das Fleckchen Windgassen passieren.
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Nicht viel später finde ich mich auf der Staumauer der Herbringhauser Trinkwassertalsperre wieder. Gleich daneben steht das Wasserwerk.
Aha, von hier geht also ein Rohr bis in meine Küche, … quasi.
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Von hier aus geht es weiter am Herbringhauser Bach entlang bis zur Wupper beim Ortsteil Kemna.
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Hier setzte dann der weltberühmte bergische Nieselregen von feinster Quallität ein und begleitete mich noch ein Stück des Weges.
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Mal eben fix über die Wupper und zurück gegangen, als ich realisierte: Hier war ich schon mal. Das war der geographische Tiefpunkt der Wandedrung. Ab hier geht´s wieder bergauf.
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Das folgende Häuschen machte zuerst einen verlassen und verkommenen Eindruch auf mich. Voller Neugier schlich ich ums Gebäude auf den Hinterhof, der überraschend aufgeräumt und gepflegt war. EInziges Indiez der Benutzung waren ein paar offensichtlich in Gebrauch befindliche Küchengerätschaften hinter den Fenstern und ein paar frisch gezimmerte Vogelhäuschen vor der Tür liegend.
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Die folgenden Bilder zeigen noch einmal deutlich wie abwechslungsreich die Wege waren. Vom Wiesen-, Wald- und Wirtschaftsweg bis zum Tampelpfad ist alles vorhanden. Auch ein kleines Stück Landstraße am anderen Ende der Talsperre.
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Nein. Das ist nicht etwa die ehemalige innerdeutsche Grenze, sondern hinter dem Zaun befindet sich lediglich das Trinkwasserschutzgebiet.
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Für noch mehr Bilder ist hier die Diashow.
Und der Track für die Verfolgerer.

2 Gedanken zu „Herbringhauser Acht

  1. Es fehlt noch die Gesamtlänge deiner fast heimatliche Kurzstrecke, Uwäää 😉
    Beim kleinen Nachbarteich in Beyenburg hättest du zumindest ein Alt bekommen 😉
    LG dat Kleng uus de Nordstadt

    • Liebe Heike, die Längen sind doch dem Track zu entnehmen.
      Und nen Alt hätte ich in Kemna bestimmt auch bekommen. Aber beim Wandern darf ich nicht soviel Alt trinken. Ich muss ja noch zu Auto gehen 😉

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