Bechen im bergischen

Wandererzählwerk

Wandererzählwerk

… oder was dabei heraus kommt wenn man sich keine große Mühe gibt.
Für mich war nur klar in der Gegend von Bechen zu wandern. Es sollte eine nicht allzu lange Strecke von ca. 15 km werden. Schnell war im Internet ein Track gefunden und auf meinem Otto übertragen. Dummerweise habe ich mir die Strecke vorher nicht mehr genau angeschaut. So war die Überraschung über den recht hohen Hartbelaganteil mindestens genauso groß. Aber ich will diese Wanderung trotzdem hier ein wenig beschreiben, um den ein oder anderen vielleicht zu inspirieren…
Gestartet wurde mitten in Bechen am Kreisverkehr. Dieser Punkt ist sehr zentral, direkt an einem Imbiss mit Aussenbereich und Parkplatz. Dafür gingen die ersten Meter an einer Landstraße entlang bis die ersten Wiesen in Sicht kamen.

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Schon kam die erste Produktplatzierung und wenig später stellte ich fest dass ich mich auf einem Stück der Mühlenroute der Gemeinde Odenthal befand.
Ab in den Wald…
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An einer Straße, die den Wald durchquerte, machte meine Begleitung mich auf diesen Spiegel in drei Meter Höhe aufmerksam. Ist er dort hingewachsen? Wir konnten jedenfalls keinen Blickwinkel finden, der diese Position rechtfertigt.
Es folgte ein ständiger Wechsel zwischen schöner Landschaft und nicht so schöner Teerstraße.
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Dann kam der längste Asphaltabschnitt durch die fast nahtlos aneinander gereihten Ortschaften Böllinghoven, Spitze, Dürscheid und Steeg. Ob in der Blumenwerkstatt an zart blühenden Plänzchen herumgeschraubt wird wissen wir nicht. Die Wurstbude war leider geschlosen. Anscheinend hat ein hungriger Wanderer sie vor mir leer gefuttert.
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Die kleine Kapelle ist ein klarer Hinweis auf einen Pilgerweg. Das Bauwerk hinter der Kapelle ist ein Hinweis auf die moderne, christliche Seefahrt.
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In Dürscheid greift wieder die Regel: „Wo die Kirche steht ist auch die Kneipe.“
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Im angrenzendem Wald steht dieses Kreuz mit dem Spruch:  „Unsere Natur im Einklang mit Gottes Schöpfung“. Ist das Kreuz Gottes Schöpfung? Und Polymethylmethacrylat, oder vereinfacht Plexiglas, worauf der Spruch geschrieben steht ist nicht die Natur. WTF?
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Die Weyermühle von 1799
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Völlige Verwirrung
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Wer gerne nachwandern möchte findet hier meinen Track. Ich empfehle jedoch ihn vorher genau anzuschauen und zu ändern.

2 Gedanken zu „Bechen im bergischen

    • Ob nun mit oder ohne Laub spielt eigentlich keine Rolle. In der Regel überfliege ich wenigstens die Streckenbeschreibung, wenn vorhanden. Da gehen mir auch des öfteren ein paar Perlen am Rande des Weges durch die Lappen.
      Wegen eben dieser oberflächligkeit bezeichne ich mich immer noch als Anfänger.
      Aber schön, dass die Fotos schön sind 😉
      Die kleinen Fortschrittchen im ewig andauernden Lernprozess verbuche ich als kleine Erfolgchen 🙂

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