Zur Wipperquelle und rund um Dannenberg

An diesem Samstag mit versprochenem Wanderwetter stand die Tour Nr. 26 aus meinem Wanderführer von Hikeline Bergisches Land aus dem Esterbauer Verlag auf dem Programm. Genannt „Zur Wipperquelle“.
Leider bin ich erst relativ spät gestartet, so dass ich auf den letzten 4 km keine Fotos mehr machen konnte. Aber was soll es? So konnte ich wenigstens ungeblendet ohne Gegenlicht nach Hause fahren.
Aber nun zur Strecke.
Der Startpunkt liegt in Börlinghausen, nahe der Wipperquelle. Und wieder einmal musste ich erfahren dass GoogleEarth und Realität nicht immer das gleiche sind. Der Parkplatz, oder das was noch übrig war, sah völlig anders aus als auf dem Monitor. Da war wohl die Natur oder sonst wer ordentlich zugange.
Wichtig war mir die Wipperquelle. Ich war hier schon einmal als Schüler im Rahmen des Heimatkundeunterrichts. Naturgemäß konnte ich mich an nichts errinnern. Was ich auf der Informationstafel las, dass das Quellgebiet in einem unter Nuturschutz stehenden Hochmoor lag und aus 30 Einzelquellen besteht, war mir gänzlich neu. Erwartet habe ich ein Loch in der Erde, aus dem etwas klares Wasser sprudelt, mit einem großen Hinweisschild. Dabei hätte ich mich nur mal umdrehen müssen und um das Biotop, das ich für einen profanen Gartenteich hielt, herumlatschen müssen und ich hätte die „offizielle“ Wipperquelle nebst Hinweis erblickt. Ich bin aber auch manchmal schusselig. Auf jeden Fall war ich ganz dicht dran und habe den Rand des geschützten Gebietes betreten und die ersten Meter der „inoffiziellen“ Wipper gesehn.
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Es dauerte nicht lange und schwupps, war ich endlich im Grünen. Nun ja, es war ja noch Januar und noch nicht wirklich grün. Wegen des bisher ncht stattgefundenen Winters sorgten jedoch die Moose und Flechten für ein sattes Grün meist in Bodennähe.
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Die noch nicht abgefressenen, oder zertretenen Wiesen erstrahlten ebenfalls in einem recht fetten Grün.
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Leider gab es auch ein paar nicht so schöne Kahlschläge zu sehen. Sprießendes Moos dafür reichlich als Entschädigung.
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Und ich dachte immer hinter dem großen Teich sei Amerika.
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Hier braucht es anscheinend den entsprechenden Schlüssel. Je nach dem ob man hinein oder hinaus möchte.
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Die Genkeltalsperre, deren schmale, lange Bucht fast wie ein Fjord aussieht.
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Nun hieß es Höhenmeter machen. Es geht auf den Unnenberg und auf den Unnenbergturm. Dem höchsten begehbaren Punkt im Bergischen Land. Dafür ist die Aussicht über den Baumwipfeln grandios.
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Weiter geht es durch den Wald bergab Richtung Dahl.
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Dort sieht man „Haus Dahl“, das älteste Bauernhaus des Oberbergischen Kreises, erbaut Mitte des 16. Jahrhunderts. Leider hat das darin befindliche Heimatmuseum nur von April bis Oktober geöffnet.
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Der Weg geht wieder aufwärts durch Kahlschläge Richtung Müllenbach, die letzte Ortschaft auf der Strecke.
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Müllenbach ist der Ort der besonderen Gebäude. In der Parallelstraße zur Kirche befindet sich das Haus der Geschichten, wo man einiges über das Leben und Arbeiten früherer Zeiten erfährt und Einblicke in die Lebensgewohnheiten der Menschen erhält. Leider war auch dies geschlossen. Der „Bergische Fuhrmannsweg“, einer der Bergischen Streifzüge kreuzte meinen Weg. So gibt es auch einen alten Fuhrmannshof zu sehen.
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Nette Fasaden, halb eingerichtete Baumhäuser und eine Zwergenvilla bildeten die abschließenden Höhepunkte dieser Wanderung.
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Wie bereits erwähnt war ich recht spät unterwegs und wanderte in den Sonnenuntergang hinein. Zum Glück waren es nur noch wenige Kilometer. Im Letzten Waldabschnitt war es jedoch schon ziemlich duster. Im Halbdunkel erreichte ich wieder den Ausgangspunkt.
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Noch mehr Blder gibt es in meiner Diashow zu sehen und wie gewohnt, zu eurer Verfügung mein aufgezeichneter Track.

4 Gedanken zu „Zur Wipperquelle und rund um Dannenberg

  1. Sehr sehr schöne Fotos sind dabei.
    Sieht fast aus, als hättest du eine neue Kamera 🙂

    Diese Tour bin ich 2010 mit einer Freundin gegangen. Leider sind die Fotos einem Festplattencrash zum Opfer gefallen. Muss also noch einmal dort hin.

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