Wuppertour bei Solingen

Man könnte auch sagen: An den Steilhängen der Wupper….
Es begab sich ausnahmsweise mal an einem Mittwoch zu wandern. Start und Ziel war der Parkplatz unter der Seilbahn zu Füßen von Schloss Burg.
Bei meiner Ankunft bemerkte ich sogleich den Unterschied zu den sonst üblichen Wochenendtagen, an denen ich normalerweise unterwegs bin. MIr fehlten beim Zieleinlauf in einer der Parkbuchten die Orientierungspunkte in Form von anderen Autos. Der Parkplatz war gänzlich leer. Beim Aussteigen stellte ich erschrocken fest, dass ich prompt mindestestens zwei Parkbuchten in Anspruch nahm. Unbeobachtet hab ich dann schnell nochmal ein wenig rangiert.
Beim Aufstieg zur Burg war auch schon ein Umweg fällig weil eine Gasse gesperrt war.
Auf Schloss Burg selbst schlief noch alles.
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Dann wurden in den Serpentinen am ersten Steilhang die ersten leicht alpinen Einlagen fällig, weil nicht unerheblichn Gehölz den Weg mehrfach versperrte. Das erforderte wieder all meine Gliedmaßen sowie eine Textilbremse.
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So erreichte ich wenigstens kampferprobt wenn auch kräftig eingesaut den berühmten Pink-Rock.
Das ist nicht etwa eine Laune der Natur. Nein. Irgend ein Künstler hat diesen markanten Stein mittels Farbe und Pinsel ein zartes rosa verliehen.
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Und wieder fiel mir etwas auf. Mittwochs am Vormittag trifft man keine Menchenseele, während an einem schönen Sonntag hier wahre Völkerscharen flanieren.
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k-DSCF0276 Die meiste Zeit verläuft mein Weg über den „bergischen Weg“. An diesem Abschnitt macht der Weg ihm wirklich alle Ehre. Es geht ordentlich rauf und runter. k-DSCF0277 k-DSCF0282

Zwischendurch reißt hier und da mal ein wenig die Wolkendecke auf und lässt etwas Sonne ins Tal der Wupper.
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Mein Blick fällt tief in das Tal auf das kleine Örtchen Balkhausen. Da muss ich später mitten durch. Aber das weiß ich auch erst später.
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Hier irgendwo begegnen mir unterwegs die ersten Menschen . Ein älters Paar, das genauso überrascht ist wie ich, ob der ersten Streckenbegegnung. Man grüßt sich freundlich, kommt sofort in ein kurzes Gepräch, äussert seine Überraschung, wo kommt man her, wo möchte man hin, das Wetter ist zum Glück noch recht milde für diese Jahreszeit, morgen soll es schon wieder regnen und so weiter.
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Pünktilch zur bereits vorgerückten Mittagsstunde erreichte ich den Wupperhof und freute mich auf eine Wanderpause im hiesegen Gasthof. Leider öffnet der erst um 18 Uhr seine Pforten, so dass ich hungrig über die Wupper ging.
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Na gut, dachte ich. Die nächste Bank wird schon gut genug für mich und mein mitgeführtes Pausenbrot sein.
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Sie war angemessen bis sehr gut.
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Satt und ausgeruht erreichte ich schließlich das Örtchen Balkhausen. Obwohl dort anscheinend Menschen leben, habe ich ausser Haus- und Hoftiere auch hier niemanden gesehen.
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Direkt hinter der Ortschaft durfte ich wieder die Straße verlassen und fand mitten im Wald eine lange Treppe vor. Zum Glück bin ich trainierter Viertstockwerkbewohner ohne Lift.
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Am Fuße des Hangs erreichte ich den Balkhauser Kotten, dessen Wasserrad in Funktion ist. Er beherbergt ein kleines, aber feines Schleifermuseum. Man kann dort sehr hochwertige Messer, Scheren und anderen Schnickschnack käuflich erwerben und dem „Museumswärter“ Fragen zum Thema stellen. Aha, das war dann heute schon die zweite menschliche Begegnung.
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Vieles dreht sich und bewegt sich im Innern.
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Der Pfeil weist bergauf ….
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Wieder auf Flussniveau in Glüder befindet der idyllische Waldcampingplatz mit angrenzendem Minigolfplatz, der etwas in Vergessenheit zu geraten sein scheint.
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Soll das nun heißen dass der diensthabene Dorfpolizist sich auf Streife befindet?
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Von nun an bleibt der Weg weitesgehend auf gleicher Höhe.
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Die Sonne geht bald unter. Ist es noch weit?
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An den Grenzen zur Zivilisation begegnen mir vereinzelt Hunde haltende Spaziergänger und die Burg erstrahlt in der zarten Abendsonne.
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Wer mag, kann in meiner Diashow noch mehr Bider sehen.
Nachwanderern stelle ich meinen GPS-Track zur Verfügung.

3 Gedanken zu „Wuppertour bei Solingen

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