Extratour Schuss in den Ofen

Der Vollständigkeit halber. Oder was nicht alles so passieren kann.
Manchmal geht erstens alles, zweitens schief.
An diesem Samstag sollte mehr, oder weniger nicht gewandert werden. Also planmäßig. Also zunächst.
Das war auch gut so, weil es beim Aufwachen schon in Strömen regnete. Ich hatte um 14 Uhr eine Stipvisite in Marburg mit anderen Menschen zwecks Sightseeing auf dem Plan. Im Vorfeld, muss ich erwähnen, strebte ich noch eine gemeinsame Wanderung mit einer Facebook-Bekannschaft an, die aus zeitlichen Gründen leider nicht zustande kam. Ich ging ausgiebig frühstücken und überlegte wie ich die Zeit bis 14 Uhr überbrücken könnte, während der Regen langsam sein Strömen einstellte und sogar ein kleines Sonnenblinzeln zuließ. Schnell hatte ich mir eine kleine „Hausstrecke“ um den benachbarten Berg herum gebastellt und war fast schon in den Schuhen, als mich die Nachricht ereilte dass die Sightseeingtour nach Marburg ersatzlos gestrichen wurde. Na gut. Nun hatte ich wieder etwas mehr Zeit und überlegte doch wieder an einer längeren Wanderung herum. Da meldete sich die Facebook-Bekanntschaft und teilte mir mit, dass sie heute doch mit mir wandern könne. Nur wo genau? Es wurden Nachrichten ausgetauscht und telefoniert. Am Ende kam doch wieder keine gemeinsame Wanderung zustande.
Mittlerweile war es schon wieder zu spät für eine längere Wanderung und ich entschloß mich nun entgültig doch die „Hausstrecke“ zu gehen.
Dann draussen beim Schnüren der Schuhe bewegte ich wohl etwas ungeschickt, dass mich ein Schuss der Hexe streifte. Vorsichtig richtete ich mich unter Schmerzen wieder auf und stelte fest dass gehen nur noch schlecht ging. Aber es ging noch, also ging ich, nein, ich humpelte los.

Schnell fand ich die erste Bank. Aber für eine Pause war es noch etwas zu früh.
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Vergessene Gärten und Schaukeln wäre auch spannend zu sammeln.
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Der nächsten Bank wollte ich nicht trauen.
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Endlich fing es wieder an zu nieseln und die Landschaft verhüllte ihr Antlitz wieder teilweise unter wabernden Nebelschwaden.
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Weil ich so langsam voran kam beschloss ich durch den Wald abzukürzen. Und schon musste ich über umgestürzte Mammutbäume klettern. Jedenfalls kam es mir so vor.
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Ich wechselte auf einen Pfad und kam vom Regen in die Traufe.
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Irgend jemand spinnt hier.
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Zu spät. Was hängt das Schild auch am Ende des Pfades.
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Am nächsten Pfad hing auch solch ein Schild. Vosichtig bückte ich mich nach einem Zweig, legte ihn im Rahmen meiner Möglichkeiten ein wenig beiseite und war somit Mitarbeiter und nun berechtigt den Pfad zu betreten.
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Reines Gewissens erreichte ich mein Basislager, hakte die Wanderung unter Sonstiges ab, fuhr zum nächsten Lokal um meinen Brennstoffhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen und pflegte anschließend meine Hexenstreifschusswunde bei Minibar und Sauna.

3 Gedanken zu „Extratour Schuss in den Ofen

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