Runde bei Dabringhausen

Ende September hab ich mir den neu überarbeiteten Wanderführer von Rother „Bergisches Land“ gegönnt und schnellstens eine Tour ausprobiert.
Tour 12 Von Altenberg nach Dabringhausen. Ich hab sie ein klein wenig geändert. Anderer Startpunkt, andere Richtung, Rausmühle ausgespart, Linnefetal etwas anders, Ortskern Dabringhausen umgangen. So gesehen ist ne neue Tour entstanden.Gestartet bin ich am Friedhof in Dabringhausen. Ach nee, wir. Ich war wieder mal in charmanter Damenbegleitung. Diesmal eine waschechte GeocacherIN.

Wir gingen in einem Linksbogen ins Eifgenbachtal Richtung Markusmühle.
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Hinter der Markusmühle kommen wir über eine kleine Anhöhe wieder ins idyllische Eifgenbachtal. Meine Cacherin schaut ständig auf ihr Smartphone ob sich ein Cach in der Nähe befindet. Wir haben ausgemacht kleinere Umwege in Kauf zu nehmen um einen Cach zu catchen, oder wie man sagt.
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Die Sonne zaubert uns einen traumhaften Märchenwald.
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Irgendwo kommen wir vorbei an der Eifgenburg, die wir gar nicht wahrnehmen. Sie ist wohl auch nur schwer an den Resten des Ringwalls zu erkennen. Einer in ihr Smartphon vertiefte Cacherin und einem Holzklotz mit nem Garmin muss man sich schon mit brachialer Gewalt in den Weg stellen um wahr genommen zu werden.
Am Ende des Eifgenbachtals kommen wir über ein Stückchen Landstraße zum Schöllerhof. Hier ist ein großer Parkplatz und ein Menschengewimmel. Wen wundert das an einem Sonntag mit Kaiserwetter?
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Ich bin schwer enttäuscht über den Eiswagenersatz und kämpfe mit den Tränen während meine Chacherin wohl einem Cach auf der Spur ist….. leider ohne Erfolg.
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Es folgt ein gut ausgebauter, asphaltierter Weg. Ein wahres Eldorado für Radfahrer und Kniebestrümpfte, nörgelnde kleine Menschen und deren Erziehungsberechtigten.
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Zwei sorgsam an einen Baum gebundene Drahtesel. Unter welcher Picknickdecke sich wohl gerade deren Reiter befinden mögen?
Da möchte man ungern stören, ignoriert die Situation diskret und zieht seines Weges.

Hinter dem Haus Maria in der Aue wird wieder elektrisiert ein Cach geortet.
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Dummerweise befindet er sich auf einer kleinen Insel in der Dhünn, was meine Cacherin jedoch nicht stoppen kann. Todesmutig stürzt sie sich in die Fluten mit einem bis zum Äussersten verbissenen Finderwillen. Hier kann sie sich mit Erfolg in das kleine Logbuch eintragen, was sie mit unglaublichen Stolz erfüllt. Ich nicke verständnisvoll, tätschle ihren Kopf und sage: „Komm, wir müssen weiter. Gleich geht die Sonne unter und wir haben nichts mehr zu essen.“
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Wir folgen noch eine Weile der Dhünn bis zur Linnefe. An diesem Bach führt wieder ein sehr schöner Pad entlang bis zum Schwimmbad in Dabringhausen.
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Dann kommen wir fast am Ende unserer Tour noch an der Könenmühle vorbei, wo der Biergarten eine unglaubliche Anziehungskraft auf mich ausübt. Die Sonne steht jedoch schon sehr tief und meine Cacherin möchte nach Hause. Ein weiterer Grund wiederzukehren.
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Von da aus geht es noch durch ein kleine Waldstück den Berg hinauf, durch en paar langweilige Straßen von Dabringhausen wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Und da ging es lang: Der Weg

4 Gedanken zu „Runde bei Dabringhausen

      • Leider falsch getippt. Ich wollt erst im Bericht schreiben dass die cacherin nach Hause zu ihren Männern wolle. Hab ich aber nicht. Sollen doch die Leute denken und glauben was sie wollen.
        Hier die Aufklärung:
        Meine Fau cacht nicht. Sie ist gerne alleine draussen genießt die Ruhe und wandert keine Strecken, Sie sitzt dann irgendwo und saugt einfach nur die Natur in sich auf und verschmilzt mental mit ihr. Dabei macht sie oft sehr schöne Beobachtungen, weil Tiere allmählich etwas ihre Scheu verlieren. Wir wandern auch zusammen. Aber das ist dann anders und privat. Du lernst sie bestimmt eines Tages kennen. Wenn du irgendwo einen botanischen Garten oder ähnliches weißt, biete dort mal eine Fotosafari an. 😉

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