Siebengebirge 5. und letzter Tag

… oder die Wanderung, die keine wurde.

Der Plan:
Mit dem Auto vom Basislager nach Bad Hönningen, mit der Personenfähre nach Bad Breisig übersetzen, von dort den RheinBurgenWeg Richtung Süden bis zu einem alten Steinbruch aus der Römerzeit und wieder auf gleichen Wege zurück.

Die Ausführung:
Waghalsige Überquerung des Rheins.
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Hinter dem Bahnhof vom Bad Breisig hieß es dann bergauf. Es ging einige hundert Meter am Hang entlang weiter bergauf bis auf eine Höhe wo elektrifizierte Heiligenscheine den Weg weisen.
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In greifbarer Nähe war schon die erste Burg zu sehen.
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Jedoch führte der Weg erst ins Tal um dann wieder steil hinauf hoch zur Burg zu führen. Am Fuße des Bergs wurde fairerweise darauf hingewiesen dass Burg Rheineck nicht zu besichtigen sei. Na prima.
Unser Weg ging trotzdem den Berg hinauf. Hinauf und nochmals hinauf.
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An einem Denkmal zweigte der Weg schließlich vom Burgweg ab und führte weiter nach oben zu einer Aussichtsterasse am Steilhang der Reuterslei.
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Dort oben angekommen war ich völlig kraft- und Lostlos. Die vorangegangenen Tage steckten mir plötzlich bleischwer in den Knochen. Ich konnte die Aussicht gar nicht richtig genießen.
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Von dort konnte dann auch die Burg in respektvollem Abstand besichtigt werden-
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Wir saßen dort weit über eine Stunde. Die brauchte ich auch. Dann stellte ich entsetzt fest dass der weitere Streckenverlauf wieder steil hinab nach Brohl, um dahinter wieder noch höher hinauf zu führen. Ich suchte eine Alternativeroute um mir das Auf und Ab zu ersparen, fand jedoch keine praktikable. Dann fing es noch an leicht zu nieseln. Das bestärkte meinen Entschluss an dieser Stelle das Vorhaben abzubrechen und umzukehren. Nah am Fuße der Reuterslei wählten wir die Autofähre.
Auf dem Weg zum Basislager wurde der Regen dann langsam stärker….
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7 Gedanken zu „Siebengebirge 5. und letzter Tag

  1. Schade, dass Du kein besseres Wetter hattest.
    Aber eine vernünftige Entscheidung. Man sollte wirklich nichts übertreiben.
    Merke es im Moment auch. Keinen Tag ohne Sport bzw. Wanderung.
    Das geht in die Knochen.

    • Warum auch nicht zu seinen Schwächen stehen? Ich hab lange überlegt ob ich den Tag nicht einfach streiche. Er ist aber erlebt und deshalb gehört er dazu.

      • Ich bin auch schon gekrochen, auf meinen Wanderungen, und habe es auch erwähnt, warum auch nicht.? Ich werde nicht jünger und an manchen Tagen geht es nicht so gut, pasta

  2. Hallo Uwäääää,

    ich warte noch darauf, dass mich ein ähnliches Erlebnis packt. Wie bekannt, rennen wir ja den Eifelsteig ab. Mal nur eine einzelne Etappe, dann auch wieder gleich mehrere hintereinander. Bei Etappenlängen von 21 km im Schnitt wird uns sicher auch hier einmal genau das passieren, was dir nun geschehen ist. Natürlich hoffe ich, dass es ausbleibt, aber ich rechne schon damit, dass wir mal eine Etappe erwischen, wo wir heilfroh sein werden, endlich wieder unser Auto zu sehen. Aber es gehört dazu, und bis zu Deinem Abbruch war es doch ok, oder etwa nicht? Also hat auch der 5. Tag seine Daseinsberechtigung 😉

    Lieben Gruß

    • Volker, ganz genau so ist das am sein.
      Dazu muss ich noch sagen dass ich noch nicht so sehr lange wandere und dass die fünf Tage im Siebengebierge meine alleroberüberhauptersten Wandertage am Stück waren… und ich hoffe nicht die letzten. 😉

  3. Schade, dass Du die Aussicht nicht geniessen konntest, denn die ist wirklich klasse. Schließe mich den Vorrednern an: Alles richtig gemacht! Man darf nie vergessen, dass ein Fehltritt auf dem Weg erhebliche Konsequenzen haben kann, deshalb Safety first! Kopf hoch, wird wieder 😉

    • Mein Kopf ist längst wieder oben. Ich rolle gerade meine wandernde Vergangenheit auf. Siebengebirge war im April 😉
      Bin wanderndes Kleinkind und bloggender Säugling 😀

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