Irrläufer im Eifgenbachtal

Ende März 2013 folgte ich einer Einladung via Internet zu einer Wanderung im Eifgenbachtal. Treffpunkt war der Parkplatz Rausmühle. Offensichtlich war ich der erste am Treffpunkt. MIttlerweile konnte ich schon sehr treffsicher Wandersleute von Sonntagsspaziergängern unterscheiden. Immerhin war ich noch eine gute Viertelstunde zu früh.
Fein, dachte ich und zückte mein neuestes Spielzeug, ein Garmin Oregon 450 und begann ein wenig damit herum zu spielen. Dann traf alsbald die Wanderführerin ein. Wir warteten nochmals 15 Minuten, aber es kam niemand mehr. Also eben nur zu zweit rinn in die Pantuffeln und drauf los gewandert.
Orientierung war lediglich eine Wegbeschreibung in Wort und Schrift, ohne Bild. Meine Leitkuh hatte weder Karte, noch Kompass, sondern nur 5-6 DinA4 Ausdrucke. Aber wir kamen gut voran. Einziger Nachteil war dass sie pausenlos mindestens ein Auge auf die Papiere haben musste.

Das typisch bergische, waldig mit viel Felsgestein.
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Oft mussten wir stehen bleiben und die Wegbeschreibung lesen und verstehen.
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Das ehemalige Staubecken und die Überreste des Wehrs.
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Über Behelfsbrücken konnten wir den reissenede Gewässer gefahrlos überqueren.
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Bis wir irgend wann bei Eschhausen an eine Stelle ankamen wo ich erstaunt feststellte: „Hier warn wir doch grad eben erst.“
Wieder musste die Wegbeschreibung genauestens studiert und mit der Umgebung abgeglichen werden. Aber wir kamen und kamen nicht weiter. Resignierend mussten wir feststellen dass wir allein mit der Beschreibung hoffnungslos verloren waren und auf Ewig im Kreis liefen. Dann setzte auch noch ein kräftiger Schneeschauer ein.
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Also zückte ich mein GPS-Gerät und ruck zuck waren wir an dem nahe gelegenen Weiher angelangt und konnten die Wanderung anhand der weiteren Wegbeschreibung erfolgreich, wenn auch mit einem kleinen Irrweg, beenden.
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Abgerundet haben wir unser kleines Abenteuer mit Kaffee und Kuchen in der Rausmühle, welches ich wärmstens empfehlen kann.
Wer auch gerne einmal das Gefühl der völligen Verranntheit nacherleben möchte, möge meinem aufgezeichneten und bereinigten Track folgen.

3 Gedanken zu „Irrläufer im Eifgenbachtal

  1. Zum Glück war ich noch nicht im Eifgenbachtal. Von mir kann also die Streckenbeschreibung nicht sein. So – wer war`s? Wanderteufel vortreten.

    LG
    Jürgen

    • Jürgen du MUSST da mal hin!
      Und die Wegbeschreibung war garantiert von keinem Wanderteufel. Ich hab einfach vergessen wer dafür verantwotlich war.

  2. Pingback: Eifgenbachtal im Mai | Draussen und unterwegs

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