Auf dem Römerkanalwanderweg

Mitte Februar 2013 nahm ich die nächste Einladung aus dem Internet an. Gewandert wurde wieder mit der Gruppe TrekAktiv aus dem Wanderforum.
Auf dem Plan stand Etappe 3: von Mechernich Feyer Mühle nach Euskirchen-Kreuzweingarten und ein Teil von Etappe 4: von Euskirchen-Kreuzweingarten nach Rheinbach.
Unser Wanderführer, ein Mitglied eines Eifeler Wandervereins, kannte sich sehr gut aus, wußte einiges zu erklären und zu erzählen. Quasi ein Erklärbär in Wanderstiefeln, was positiv gemeint ist.
Treffpunkt war am Bahnhof Euskirchen, von wo aus wir zunächst mit der Bahn nach Mechernich fuhren.
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Kurz hinter Mechernich ging es dann auf den offiziellen Weg, wo man sogleich ordentlich informiert wurde.
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Zunächst ging es durch die bewaldete Voreifel.
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Vorbei an einem alten Sandsteinbruch.
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Das Wetter ….
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Der Weg führte uns mitten durch den kleinen Ort Lesenich.
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Die Felder und vieles andere war im Februar natürlich noch völlig kahl.
Aber die Fernblicke waren trotzdem beeindruckend.
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Eine kurze Stippvisite beim Kloster Maria Rast in Mechernich-Antweiler.
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Endlich bekamen wir dann mal ein freigelegtes und erhaltenes Stück des berühmten Römerkanals zu Gesicht.
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Wenige Meter weiter war auch ein Blick von oben in den Kanal möglich.
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Allerdings ist dort leider schon länger nicht gefegt worden.

Noch ein Stück weiter im Wald sind die Überreste eines Heidentempels zu finden.
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Wenn es in die eine Richtung geht, muss man meist danach in die andere Richtung.
In diesem Fall war es steil bergab nach Kreuzweingarten um dierekt danach wieder steil bergauf zu müssen.
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Dafür wird man auch für die Mühe mit einem tollen Ausblick und einem Gipfelkreuz belohnt, das es in sich hat.
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Dann noch eine Information und schöne Wege.
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Bei Stotzheim kamen wir noch an der Ruine einer alten Wasserburg vorbei.
Die Hardtburg.
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Kurze Zeit später verließen wir den Römerkanalweg um wieder Richtung Euskirchen-Bahnhof zu wandern.
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In Bahnhofsnähe musste dann noch ein feines Café für unsere Schlusseinkehr herhalten. Nach höflicher Anfrage ob ca. 10 Paar schmutzige Wanderschuhe geduldet wären, erteilte man uns ohne mit der Wimper zu zucken Einlass. Nach einem einem schnellen Scan der einheimischen Gäste fühlten wir uns sichtlich fehl am Platz, was jedoch von den Bediensteten mehrmals deutlich verneint wurde.
Hinzufügen muss ich noch dass wir kurz vor Euskirchen noch eine ganze Weile über einen gut gepflügten und gedüngten Feldweg marschierten dessen gefühlte 4 KIlo an jedem unserer Schuhe pappte.
Wir hinterliesen im Lokal eine deutliche Spur von unserem Tisch bis ans andere Ende des Etablissement, wo sich fernab des Publikumverkehrs gewisse Örtlichkeiten befanden. Es war einfach unvermeidlich dass der schnelltrocknende Landdreck bei jedem unserer Schritte langsam, aber sicher von unseren Schuhen abplatzte.
Nun ja. Ich denke dass dort nun ein Schild am Eingang hängt: „Wanderer unerwünscht“
… wer weiß, wer weiß.

3 Gedanken zu „Auf dem Römerkanalwanderweg

    • Wieso peinlich? Wir haben gefragt und drauf hingewiesen. Dann muss das nicht mehr peinlich sein. Aber es war auch wirklich nicht mehr zu übersehen. Vermutlich wäre sogar ein sehbehinderter mit seinem Taststock ins straucheln geraten 😉

      • Da sind sie wieder, meine 1-3 Prbleme, bloß nicht auffallen 😀
        Aber toll, dass die Wanderer rein lassen, tut auch nicht jeder

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