Zwischen Schwelm und Beyenburg

Mittlerweile hatte ich mir schon eine Menge Informationen, Wege und Karten aus dem Internet zuzammengesucht, so dass ich quasi schon einen kleinen Fundus aufgebaut hatte.
Ende Juli 2012 viel meine Wahl dann auf den Rundwanderweg A3 (Harzeck) in Schwelm.
Der Wanderparkplatz „Bandwirker Weg“ befindet sich kurz vor der „Bildungstätte Haus Schwelm“.
Das Waldstück scheint ein ausgewiesenes Trainingsgelände zu sein. Nach Ankunft sehe ich mich augenblicklich umzingelt von Joggern, Wanderern und Nordic-Walkern, die ich oft als Stockenten bezeichne.
Nach kurzer Orientierung fand ich den Weg, tauchte auf überraschend schmalen Pfad in den Wald ein und war wieder alleine mir meiner Begleitung.
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Wieder aus dem Wald ging es vorbei an ein paar Höfen.
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Und wieder ging es in den Wald, wo die Pfade anscheinend immer schmaler wurden.
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Auf diesem Abschnitt begegneten wir einem Wanderer, der gerade auf einem umgestürzten Baumstamm pausierte. Er grüßte freundlich zurück und fragte auf englisch: „Sorry, do you have a leiter?“.
Wir sahen uns verdutzt an und sahen nur riesengroße Fragezeichen über unseren Köpfen. Wozu braucht der hier ne Leiter?
Als er mit einer Zigarette herumfuchtelte ging uns ein Licht auf! Er meinte: Lighter, … Feuerzeug.
Wir erklärten ihm dass es in Deutschland zu dieser Jahreszeit verboten sei im Wald zu rauchen. Er wusste das offensichtlich nicht , sagte er sei Ire, hätte seinen Lighter zu Hause vergessen hatte als er zum pilgern aufbrach.
Aha, wir befinden uns auf einem Pilgerweg. Ich dachte die gibt es nur in Spanien und so.
k-DSCF9666Uwä entdeckt die Welt ….
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Der Weg führte weiter an einem Hof vorbei, immer tiefer ins Tal bis wir plötzlich mitten im Wald eine Fabrik entdeckten.
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Festzustellen war dass wir eben nicht mehr mitten im Wald waren, sondern unmittelbar oberhalb der Straße die Beyenburg mit dem Rest der Welt verbindet. Eben an dieser Straße ist ein in Deutschland weltbekannter Hersteller von Raufasertapen angesiedelt, wovon wir einen Teil der Fabrik entdeckten.
Der Weg führte einige hundert Meter parallel zur Strasse an einer Wiese entlang. Dann ging es recht unspektakulär auf ziemlich direktem Weg, ziemlich bergauf, ziemlich durch den Wald wieder ziemlich zurück zum Startpunkt.

5 Gedanken zu „Zwischen Schwelm und Beyenburg

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